Gelichtete Reihen möglicher Jean-Frey-Investoren
Der Kreis möglicher Investoren für die Jean Frey AG lichtet sich.
Der Kreis möglicher Investoren für die Jean Frey AG lichtet sich.Am Dienstag ist Ringier wegen «überhöhter Kaufpreisforderungen der Swissfirst» definitiv aus den Vertragsverhandlungen ausgestiegen. Wie hoch das maximale Angebot war, sagt Ringier nicht. Gegenüber der WerbeWoche bestätigte aber Ringier-Sprecherin Myrta Bugini, das Gebot habe über 70 Millionen Franken betragen.Auch für Walter Bosch, der den Fonds GMT (London) sowie einzelne private Investoren vertritt, scheint der Zug abgefahren. Der Grund: Die Zeit renne davon. «Wir müssten zumindest eine abgekürzte Version einer Due Dilligence durchführen können», erklärt er. Doch Swissfirst-Chef Thomas Matter winkt ab. «Würden wir die Bekanntgabe der Investoren nochmals verschieben, wären wir als Bank tot.» Trotzdem lässt Bosch die Tür offen. «Sollten die Aktien nicht platziert werden können, wären wir nach wie vor am ganzen Paket interessiert», sagt er.
Heftig dementiert werden von der Jean Frey AG Aussagen in der NZZ am Sonntag. «TR7 ist in keiner Weise ein Turnaround-Fall», hält CEO Filippo Leutenegger fest. Er habe auch nie von Stellenabbau geredet. «Bei keinem der Titel. Das ist absoluter Unsinn.»
Tatsache bleibt aber, dass das Beobachter-Problem nicht gelöst ist. Gegenüber der WerbeWoche bestätigte Chefredaktor Ivo Bachmann, die Beobachter-Crew sei nicht von ihrer dissidenten Haltung abgewichen. Das heisst, die angedrohten Massenkündigungen, falls die Jean Frey AG nicht an Ringier geht, dürften Wirklichkeit werden. VR-Präsident Christoph Richterich relativiert: «Es ist möglich, dass einige Mitarbeitende die neue Situation nicht akzeptieren werden, was ich bedaure. Ich kann niemanden zwingen, die Jean Frey AG in der neuen Form zu akzeptieren.»
Zu seiner Zukunft als VR-Präsident sagt Richterich, er sei von den Investoren bereits angefragt worden, sein Mandat zu verlängern. «Ich werde das Angebot prüfen», sagte er. Swissfirst will die Investoren nach Ostern bekannt geben. (dse)
Heftig dementiert werden von der Jean Frey AG Aussagen in der NZZ am Sonntag. «TR7 ist in keiner Weise ein Turnaround-Fall», hält CEO Filippo Leutenegger fest. Er habe auch nie von Stellenabbau geredet. «Bei keinem der Titel. Das ist absoluter Unsinn.»
Tatsache bleibt aber, dass das Beobachter-Problem nicht gelöst ist. Gegenüber der WerbeWoche bestätigte Chefredaktor Ivo Bachmann, die Beobachter-Crew sei nicht von ihrer dissidenten Haltung abgewichen. Das heisst, die angedrohten Massenkündigungen, falls die Jean Frey AG nicht an Ringier geht, dürften Wirklichkeit werden. VR-Präsident Christoph Richterich relativiert: «Es ist möglich, dass einige Mitarbeitende die neue Situation nicht akzeptieren werden, was ich bedaure. Ich kann niemanden zwingen, die Jean Frey AG in der neuen Form zu akzeptieren.»
Zu seiner Zukunft als VR-Präsident sagt Richterich, er sei von den Investoren bereits angefragt worden, sein Mandat zu verlängern. «Ich werde das Angebot prüfen», sagte er. Swissfirst will die Investoren nach Ostern bekannt geben. (dse)
