Frost im Februar
Media Focus meldet negative Zahlen
Media Focus meldet negative ZahlenNach einem ersten Hoffnungsschimmer zum Jahresauftakt sprechen die Februarzahlen von Media Focus wieder eine düstere Sprache: Der Bruttowerbeaufwand sank um 7,6 Prozent.
Zwar starteten die verschiedenen Mediengattungen im Januar sehr unterschiedlich ins neue Jahr, doch konnten sie ihre Bruttowerbeeinnahmen um insgesamt 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat steigern. Zu verdanken war dies vor allem den finanziellen Zugpferden Plakat und Publikumszeitschriften.
Schon im Februar hat sich das Blatt wieder gewendet. Sämtliche Mediengattungen ausser den
Publikumszeitschriften schreiben rückläufige Zahlen, der Gesamtverlust der Bruttowerbeeinnahmen beträgt minus 7,6 Prozent.
Sogar die Plakate, im Januar mit einem Gewinn von 13 Prozent noch Anführer des Werbefeldes, mussten im Februar einen Verlust von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat einstecken.
Auch der Stopp in der Talfahrt der Internetwerbung hat sich nur als kurzer Zwischenhalt erwiesen. Nachdem die Banner im Januar um 2,6 Prozent oder 30000 Franken zulegen konnten, verloren sie im Februar wieder 54,9 Prozent und generierten gerade noch 676000 Franken Bruttowerbeeinnahmen. Einen Absturz mussten auch die Radiostationen verkraften: Von plus 12,3 Prozent im Januar fielen ihre Werte auf minus 17,4 Prozent im Februar.
Nach den ersten zwei Monaten des Jahres 2002 liegt der kumulierte Bruttowerbeaufwand bereits 21,4 Millionen Franken oder 3,8 Prozent unter dem Vorjahreswert und lässt für die kommenden Monate nichts Gutes ahnen. Bruno Amstutz
Bruttowerbeaufwand nach MedienJanuar 2001/Januar 2002 im Vergleich
in 1000 Fr. 2001 in 1000 Fr. 2002 +/– in %
Tageszeitungen 126 709 117 487 – 7,3
Publikumszeitschriften 45 958 48 141 4,7
Fachzeitschriften 17 615 15 141 – 14,0
TV 57 614 50 720 – 12,0
Radio 9 553 7 894 – 17,4
Kino 3 421 2 454 – 28,3
Teletext 1 554 1 467 – 5,6
Plakat 33 925 31 279 – 7,8
Internetbanner 1 500 676 – 54,9
Gesamt 297 849 275 259 – 7,6
Quelle: Media Focus
Zwar starteten die verschiedenen Mediengattungen im Januar sehr unterschiedlich ins neue Jahr, doch konnten sie ihre Bruttowerbeeinnahmen um insgesamt 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat steigern. Zu verdanken war dies vor allem den finanziellen Zugpferden Plakat und Publikumszeitschriften.
Schon im Februar hat sich das Blatt wieder gewendet. Sämtliche Mediengattungen ausser den
Publikumszeitschriften schreiben rückläufige Zahlen, der Gesamtverlust der Bruttowerbeeinnahmen beträgt minus 7,6 Prozent.
Sogar die Plakate, im Januar mit einem Gewinn von 13 Prozent noch Anführer des Werbefeldes, mussten im Februar einen Verlust von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat einstecken.
Auch der Stopp in der Talfahrt der Internetwerbung hat sich nur als kurzer Zwischenhalt erwiesen. Nachdem die Banner im Januar um 2,6 Prozent oder 30000 Franken zulegen konnten, verloren sie im Februar wieder 54,9 Prozent und generierten gerade noch 676000 Franken Bruttowerbeeinnahmen. Einen Absturz mussten auch die Radiostationen verkraften: Von plus 12,3 Prozent im Januar fielen ihre Werte auf minus 17,4 Prozent im Februar.
Nach den ersten zwei Monaten des Jahres 2002 liegt der kumulierte Bruttowerbeaufwand bereits 21,4 Millionen Franken oder 3,8 Prozent unter dem Vorjahreswert und lässt für die kommenden Monate nichts Gutes ahnen. Bruno Amstutz
Bruttowerbeaufwand nach MedienJanuar 2001/Januar 2002 im Vergleich
in 1000 Fr. 2001 in 1000 Fr. 2002 +/– in %
Tageszeitungen 126 709 117 487 – 7,3
Publikumszeitschriften 45 958 48 141 4,7
Fachzeitschriften 17 615 15 141 – 14,0
TV 57 614 50 720 – 12,0
Radio 9 553 7 894 – 17,4
Kino 3 421 2 454 – 28,3
Teletext 1 554 1 467 – 5,6
Plakat 33 925 31 279 – 7,8
Internetbanner 1 500 676 – 54,9
Gesamt 297 849 275 259 – 7,6
Quelle: Media Focus
