Echo zum Ruf nach sauberer Stadt

Wildplakate werden von Alive jetzt im schönen Alurahmen präsentiert

Wildplakate werden von Alive jetzt im schönen Alurahmen präsentiertPolo Hofer im Bierhübeli, Karaoke in der Kleinen Oper oder Cabaredi in der Herzbaracke: Kleinkunst dieser Art wird in der Schweiz schon seit Jahrzehnten mit bewilligten «Wildplakaten» von Alive bekannt gemacht. Gegründet hat die Firma 1973 der damalige Jungfilmer Steff Gruber. Seither wurden die praktischen Dienste von Alive für über 20 Millionen Kleinplakate genutzt – und zwar fast ausschliesslich für Event-Postering. Immer mehr buchen inzwischen aber auch Werbeagenturen Plakatraum für ihre Produkte und Dienstleistungen bei der ehemals «alternativen» Plakatgesellschaft.Diese Beliebtheit hat auch zu negativen Entwicklungen geführt. «Meine Firma und Dienstleistungen wurden kopiert und die Kleinplakate werden in Riesenauflagen an jede Ecke geklebt», klagt Gruber. In Zürich haben deshalb politische Kreise das Thema Kleinplakataushang in die Traktandenliste ihrer Sitzungen aufgenommen. Der Ruf nach einer «sauberen Stadt» wird immer lauter.
Aus diesem Grund hat Alive nun mit der Idee Plakat.com ein neues Projekt lanciert. Das Plakat.com-Netz verfügt über 1000 fixe Stellen in Zürich mit einer Kapazität von rund 3800 DIN-A2-Plakaten. Die Plakatrahmen aus Aluminium befinden sich an geeigneten, gut besuchten Stellen wie Restaurants, In-Lokalen, Clubs, Discos, Trendshops, Hotels und Ladengeschäften. Also überall dort, wo sie vom jungen und ausgehfreudigen Publikum gesehen werden. Outdoor sind zusätzlich rund 100 attraktive Plätze an VBZ-Haltestellen, bei Kiosken und an stark frequentierten Passantenlagen verfügbar.
Das Konzept von Plakat.com, das sich Steff Gruber aus seinem Verkauf der Domain Xbox.com an Microsoft finanziert hat, ist «die ideale Alternative zum Wildplakat». Das Netz kann im Target Advertising nach den Kriterien Party, Music, Classic, Cinema und Commercial gebucht werden. Bei einem Preis von 1.17 Franken pro Tag und Plakat übertrifft das Preis-Leistungs-Verhältnis die Wildplakatierung, «weil dabei viele Stellen bis zu dreimal täglich nachgehängt werden müssen», wie Gruber rechnet. Andreas Panzeri

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