Der SoBli gibt die Themen vor
Zeitungen Ringier will die Markenwerte und Produktvorteile des SonntagsBlicks in den Köpfen der Leserschaft verankern.
Zeitungen Ringier will die Markenwerte und Produktvorteile des SonntagsBlicks in den Köpfen der Leserschaft verankern.Die Konjunkturschwäche und ihr negativer Einfluss auf das Kaufverhalten des Medienpublikums haben im letzten Jahr auch dem SonntagsBlick (SoBli) zugesetzt. Die beglaubigte Auflage sank um 3,8 Prozent auf 300300 Exemplare. Eine Entwicklung, die seitens Ringier vor allem mit dem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, der reduzierten Lieferung an die Swiss und der deutlichen Reduktion der Anzahl Zeitungsautomaten erklärt wird. Auch in Sachen Reichweite büsste das Sonntagsblatt rund zwei Prozent ein, wie die Zahlen der Mach Basic 04 bestätigen. Trotz negativem Trend steht der SoBli aber nach wie vor an der Spitze der Schweizer Sonntagspresse. Neuer Chef – neuer Auftritt
Diese Position will die Zeitung jetzt mit einem neuen Auftritt unterstreichen und damit ihre Auflage wieder steigern. Für die Konzeption der Kampagne zeichnet einmal mehr die Walliseller Agentur FCB Leutenegger Krüll verantwortlich. Diese hat dem Sonntagsblatt aus dem Hause Ringier letztes Jahr mit Rätsel-Triptychen auf Plakaten, Inseraten und im Fernsehen einen neuen Imageauftritt verpasst. Im vergangenen Frühjahr folgten drei TV-Spots, die das Motto «Mehr Blickwinkel» durch «Zeit fürs ganze Bild» ersetzten. Mit dem Wechsel in der SoBli-Chefredaktion – Christoph Grenacher löste Interimsleiter Werner De Schepper ab – prüften Agentur und Auftraggeber, ob die Kampagne noch zum Produkt passt. «Die Schwerpunkte des Inhalts setzt jeder Chefredaktor neu. Dementsprechend mussten wir die Werbung angleichen, ohne Konsequenz einzubüssen», erklärt Creative Director Mike Krüll.
Am 15. November lanciert der SoBli nun seine neue Botschaft: «Steht es im SonntagsBlick, ist es ein Thema». In der visuellen Umsetzung bedient sich das Kreativteam aktueller Schlagworte, die durch überraschende Bilder unterstützt beziehungsweise kontrastiert werden. Auf diese Weise sollen die Markenwerte und die Produktvorteile der grössten Sonntagszeitung der Schweiz in den Köpfen der Leserschaft verankert werden. «Die Stärken des SonntagsBlicks sind Boulevardjournalismus mit Klasse sowie die Relevanz der Themen, die prägnant geschrieben und farbig präsentiert werden», sagt Krüll. Über diese Attribute will sich die Zeitung unter Grenacher
von der Konkurrenz im Blätterwald differenzieren.
Um die Kompetenz im Themen-setting möglichst breit und schnell bei der Leserschaft zu verankern, startet der Auftritt mit einem grossen Plakataushang in der deutschen Schweiz. Unterstützt wird dieser durch Inserate in der Eigenpresse von Ringier sowie in ausgewählten Fremdtiteln.
Erfolgreiche Lesereinbindung
Wie bereits bei den Rätsel-Sujets setzen Agentur und Auftraggeber auch im neuen Kampagnenkonzept auf ein direktes Involvement der Leserschaft. Dafür werden zusätzlich Promotionsinserate geschaltet, bei denen die Themen zu den Sujets erraten werden müssen. Diese Einbindungsstrategie erwies sich im letzten Auftritt als sehr erfolgreich, wie Mike Krüll bestätigt. Der Wettbewerb habe einen Rücklauf von über 3000 Einsendungen generiert. Die integriert angelegte Kampagne soll nächstes Jahr durch eine TV-Umsetzung ergänzt werden, die «ziemlich genau» dem Printkonzept folgt, wie der CD verrät.
Vaters Hobby für verschiffte Tage macht nicht alle happy: Sujet aus der neuen SoBli-Kampagne von FCB Leutenegger Krüll.
Storys für den Sonntag: der Bulle im Offside,die Beamten an einem ganz normalen Arbeitstag.
Themenführerschaft unter den Sonntagstiteln: Diesen selbstbewussten Anspruch des SonntagsBlicks kleidet FCB Leutenegger Krüll in überraschende gesellschaftliche Sittengemälde. >> Seite 7
Simone Keller
Diese Position will die Zeitung jetzt mit einem neuen Auftritt unterstreichen und damit ihre Auflage wieder steigern. Für die Konzeption der Kampagne zeichnet einmal mehr die Walliseller Agentur FCB Leutenegger Krüll verantwortlich. Diese hat dem Sonntagsblatt aus dem Hause Ringier letztes Jahr mit Rätsel-Triptychen auf Plakaten, Inseraten und im Fernsehen einen neuen Imageauftritt verpasst. Im vergangenen Frühjahr folgten drei TV-Spots, die das Motto «Mehr Blickwinkel» durch «Zeit fürs ganze Bild» ersetzten. Mit dem Wechsel in der SoBli-Chefredaktion – Christoph Grenacher löste Interimsleiter Werner De Schepper ab – prüften Agentur und Auftraggeber, ob die Kampagne noch zum Produkt passt. «Die Schwerpunkte des Inhalts setzt jeder Chefredaktor neu. Dementsprechend mussten wir die Werbung angleichen, ohne Konsequenz einzubüssen», erklärt Creative Director Mike Krüll.
Am 15. November lanciert der SoBli nun seine neue Botschaft: «Steht es im SonntagsBlick, ist es ein Thema». In der visuellen Umsetzung bedient sich das Kreativteam aktueller Schlagworte, die durch überraschende Bilder unterstützt beziehungsweise kontrastiert werden. Auf diese Weise sollen die Markenwerte und die Produktvorteile der grössten Sonntagszeitung der Schweiz in den Köpfen der Leserschaft verankert werden. «Die Stärken des SonntagsBlicks sind Boulevardjournalismus mit Klasse sowie die Relevanz der Themen, die prägnant geschrieben und farbig präsentiert werden», sagt Krüll. Über diese Attribute will sich die Zeitung unter Grenacher
von der Konkurrenz im Blätterwald differenzieren.
Um die Kompetenz im Themen-setting möglichst breit und schnell bei der Leserschaft zu verankern, startet der Auftritt mit einem grossen Plakataushang in der deutschen Schweiz. Unterstützt wird dieser durch Inserate in der Eigenpresse von Ringier sowie in ausgewählten Fremdtiteln.
Erfolgreiche Lesereinbindung
Wie bereits bei den Rätsel-Sujets setzen Agentur und Auftraggeber auch im neuen Kampagnenkonzept auf ein direktes Involvement der Leserschaft. Dafür werden zusätzlich Promotionsinserate geschaltet, bei denen die Themen zu den Sujets erraten werden müssen. Diese Einbindungsstrategie erwies sich im letzten Auftritt als sehr erfolgreich, wie Mike Krüll bestätigt. Der Wettbewerb habe einen Rücklauf von über 3000 Einsendungen generiert. Die integriert angelegte Kampagne soll nächstes Jahr durch eine TV-Umsetzung ergänzt werden, die «ziemlich genau» dem Printkonzept folgt, wie der CD verrät.
Vaters Hobby für verschiffte Tage macht nicht alle happy: Sujet aus der neuen SoBli-Kampagne von FCB Leutenegger Krüll.
Storys für den Sonntag: der Bulle im Offside,die Beamten an einem ganz normalen Arbeitstag.
Themenführerschaft unter den Sonntagstiteln: Diesen selbstbewussten Anspruch des SonntagsBlicks kleidet FCB Leutenegger Krüll in überraschende gesellschaftliche Sittengemälde. >> Seite 7
Simone Keller
