Der iPad und die Werbung
Werbewoche-Chefredaktor Pierre C. Meier zum neuen Medien-Liebling iPad.
Der iPad ist in aller Munde. Das neue Must-Have von Apple fasziniert nicht nur die Technik-Freaks – die sind sogar eher kritisch und mosern, dass beim neuen Wunderapfel keine USB-Schnittstelle vorhanden sei, eine Kamera fehle und dass man damit nicht telefonieren könne. Wie wenn irgendjemand einen iPad zum Fotografieren oder Telefonieren brauchen würde. Sähe auch ziemlich doof aus, sich ein knapp A4 grosses und 600 Gramm schweres Ding ans Ohr zu halten oder damit Schnappschüsse fürs digitale Fotoalbum zu machen. Begeistert hingegen sind die Apple-Fan-Gemeinde und die Verlagsmanager. Hoffen diese doch, dass das neue Gerät den Durchbruch bei Bezahlinhalten für die gedruckte Presse schafft. Dass dies gelingen könnte, ist sehr wohl möglich, denn die Integration von Text, Bild, Film, Ton und Interaktivität ist schon sehr verlockend.
Jeder, der schon mal mit einer der neuen Apps von Paris-Match oder Sports Illustrated rumgespielt hat, ist begeistert und merkt, dass eine neue faszinierende Dimension des Medienkonsums auf uns zukommt. Neben dem nostalgischen Papierrascheln der gedruckten Zeitung oder Zeitschrift tritt nun die Faszination einer neuen Medienwirklichkeit. Mit einem gestylten Gadget, das nicht nur unterwegs, sondern auch auf dem Designer-Sofa eine gute Figur macht, jederzeit und überall auf attraktive Medieninhalte zugreifen zu können, macht schon Spass. Das dürfte vielen Mediennutzern auch etwas wert sein.
Auch für die Werbung eröffnen die Media-Apps neue Möglichkeiten. Der Weg von der klassischen Anzeige über zusätzliche Produktinformationen bis hin zum Film und zur Anmeldung für eine Probefahrt ist zum Beispiel für eine Automobilwerbung nur noch ein Fingerschnipsen weit. Je attraktiver die Medieninhalte in Zukunft aufbereitet werden, desto attraktiver muss auch die Werbung sein, denn sonst fällt sie ab und wird nicht mehr beachtet. Es ist also zu hoffen, dass sich die Werbeagenturen schon sehr rasch mit den Möglichkeiten des neuen Mediums vertraut machen. Falls nicht, würde das passieren, was schon bei vielen damals neuen Medien passierte: Vor lauter Abwarten und Bedenken äussernd wurden die Agenturen von neuen spezialisierten Anbietern rechts überholt und verpassten das Geschäft. Das war so bei der Direktwerbung und setzte sich fort bei der Online-Werbung. Vielleicht sind sie heute klüger. Es wäre zu hoffen.
Jeder, der schon mal mit einer der neuen Apps von Paris-Match oder Sports Illustrated rumgespielt hat, ist begeistert und merkt, dass eine neue faszinierende Dimension des Medienkonsums auf uns zukommt. Neben dem nostalgischen Papierrascheln der gedruckten Zeitung oder Zeitschrift tritt nun die Faszination einer neuen Medienwirklichkeit. Mit einem gestylten Gadget, das nicht nur unterwegs, sondern auch auf dem Designer-Sofa eine gute Figur macht, jederzeit und überall auf attraktive Medieninhalte zugreifen zu können, macht schon Spass. Das dürfte vielen Mediennutzern auch etwas wert sein.
Auch für die Werbung eröffnen die Media-Apps neue Möglichkeiten. Der Weg von der klassischen Anzeige über zusätzliche Produktinformationen bis hin zum Film und zur Anmeldung für eine Probefahrt ist zum Beispiel für eine Automobilwerbung nur noch ein Fingerschnipsen weit. Je attraktiver die Medieninhalte in Zukunft aufbereitet werden, desto attraktiver muss auch die Werbung sein, denn sonst fällt sie ab und wird nicht mehr beachtet. Es ist also zu hoffen, dass sich die Werbeagenturen schon sehr rasch mit den Möglichkeiten des neuen Mediums vertraut machen. Falls nicht, würde das passieren, was schon bei vielen damals neuen Medien passierte: Vor lauter Abwarten und Bedenken äussernd wurden die Agenturen von neuen spezialisierten Anbietern rechts überholt und verpassten das Geschäft. Das war so bei der Direktwerbung und setzte sich fort bei der Online-Werbung. Vielleicht sind sie heute klüger. Es wäre zu hoffen.
