Den Blick für die PR-Mittel schärfen
Cyril Meier ist seit 1. Januar Direktor des Schweizerischen Public Relations Institut SPRI.
Cyril Meier ist seit 1. Januar Direktor des Schweizerischen Public Relations Institut SPRI.Zufall ist es nicht, dass Cyril Meier heute beim SPRI an vorderster Front steht: Das Bildungswesen ist eine alte Liebe des 49-Jährigen, der zuvor als Marketingleiter bei Arthur Andersen tätig war. Bereits als Gymnasiast habe er ein Auge auf den Lehrerberuf geworfen. «Wissen transportieren, um Nutzen zu stiften, ist für mich eine schöne Beschäftigung», begründet Meier seinen Flirt mit der Didaktik.Mehr ist daraus nicht geworden: «Dass man Energie in Disziplin investieren muss, hat meinen Enthusiasmus relativiert», erinnert sich der Aargauer. Dies bezeichnet er als generelle Krankheit des Schulwesens – die Erwachsenenbildung ausgenommen. «Als SPRI-Direktor kann ich mich darauf konzentrieren, Know-how optimal aufzubereiten und zielorientiert anzubieten. Zudem bin ich selbst als Dozent tätig.»
Dass Meier mal in Anzug und Krawatte den Chefsessel einer Institution besetzen würde, hätte er sich als Amerikanistik-, Geschichts- und Politologiestudent nicht träumen lassen. Ein Rebell der 68er-Generation sei er gewesen, der sich mit Musik und Film beschäftigt habe. Kein Wunder, identifizierte er sich mit Roger Schawinskis «Piratensender» und sammelte erste Erfahrungen als Journalist bei Radio 24 in Como, später bei Ringier, dann beim Tages-Anzeiger und bei Radio Zürisee. Nach fünf Jahren kehrte Meier dem Journalismus den Rücken zu. Ihn störte die Einseitigkeit der Kommunikation. Ein Medienjunkie und Musikliebhaber ist er dennoch geblieben. «Dank meiner Söhne bin ich auch bei Charts, «Star Wars» oder Computergames up to date», fügt er an. Ansonsten geniesst der Blues-Fan Slow Food und Wein, dessen Begleiterscheinungen er im Fitness-Center entgegenwirkt. Für die Branche hingegen brachte sich Meier bei Farner PR in Form, wo er als Berater einstieg und zuletzt GL-Mitglied war. Dass Kommunikation nur einer von vielen Faktoren sei, der auf die Imagebildung einwirke, erkannte Meier während acht Jahren als Leiter Corporate Communications des Sulzer Konzerns. «Weil der PR-Arbeit Grenzen gesetzt sind, erfordert sie einen umfassenden unternehmerischen Approach», ist er seither überzeugt. Entscheidend sei, welches Instrument wann am effektivsten platziert werde. Meier will am SPRI handwerkliche Fähigkeiten vermitteln, aber auch den Blick aufs Ganze schärfen. «Unser Haus soll ein Forum sein, wo die Branche immer wieder gerne andockt und auftankt.» Carole Koch
Ein Patentrezept für optimale PR-Lösungen habe er nicht, dafür aber jede Menge Leidenserfahrung: Cyril Meier, SPRI-Direktor.
Dass Meier mal in Anzug und Krawatte den Chefsessel einer Institution besetzen würde, hätte er sich als Amerikanistik-, Geschichts- und Politologiestudent nicht träumen lassen. Ein Rebell der 68er-Generation sei er gewesen, der sich mit Musik und Film beschäftigt habe. Kein Wunder, identifizierte er sich mit Roger Schawinskis «Piratensender» und sammelte erste Erfahrungen als Journalist bei Radio 24 in Como, später bei Ringier, dann beim Tages-Anzeiger und bei Radio Zürisee. Nach fünf Jahren kehrte Meier dem Journalismus den Rücken zu. Ihn störte die Einseitigkeit der Kommunikation. Ein Medienjunkie und Musikliebhaber ist er dennoch geblieben. «Dank meiner Söhne bin ich auch bei Charts, «Star Wars» oder Computergames up to date», fügt er an. Ansonsten geniesst der Blues-Fan Slow Food und Wein, dessen Begleiterscheinungen er im Fitness-Center entgegenwirkt. Für die Branche hingegen brachte sich Meier bei Farner PR in Form, wo er als Berater einstieg und zuletzt GL-Mitglied war. Dass Kommunikation nur einer von vielen Faktoren sei, der auf die Imagebildung einwirke, erkannte Meier während acht Jahren als Leiter Corporate Communications des Sulzer Konzerns. «Weil der PR-Arbeit Grenzen gesetzt sind, erfordert sie einen umfassenden unternehmerischen Approach», ist er seither überzeugt. Entscheidend sei, welches Instrument wann am effektivsten platziert werde. Meier will am SPRI handwerkliche Fähigkeiten vermitteln, aber auch den Blick aufs Ganze schärfen. «Unser Haus soll ein Forum sein, wo die Branche immer wieder gerne andockt und auftankt.» Carole Koch
Ein Patentrezept für optimale PR-Lösungen habe er nicht, dafür aber jede Menge Leidenserfahrung: Cyril Meier, SPRI-Direktor.
