Das erwarten die Schweizer Werbeauftraggeber für 2016

WERBEMARKT Wie sehen die Schweizer Werbeauftraggeber die Umsatz- und Gewinnentwicklung für 2016? Was sind die grössten Herausforderungen und auf welche Medien setzen sie? Eine breit angelegte Studie liefert Antworten. Die Forschungsstelle für Customer Insights der Universität St. Gallen hat zum dritten Mal im Auftrag von Leading Swiss Agencies in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Werbe- Auftraggeberverband (SWA) über 1’700 Kommunikationsverantwortliche angeschrieben und über ihre Erwartungen für das laufende Jahr befragt. 110 Manager, das entspricht einer Rücklaufquote von 6,4%, haben geantwortet. Durch die hohe Branchenvielfalt und Expertise der Teilnehmer kann von einer hohen Generalisierbarkeit und Qualität der Daten ausgegangen werden.Trotz gedämpften Erwartungen der Schweizer Konjunktur für die nächsten 1-2 Jahre bewerten Auftraggeber ihre Umsatz- und Gewinnentwicklungen positiv
umsatz&gewinn
Trotz dem starken Franken und der schwierigen Konkurrenzsituation sind die Unternehmen mehrheitlich gut aufgestellt und schauen 2016 zuversichtlich entgegen. 54% der Befragten erwarten einen leichten Anstieg der Umsatzentwicklung und 39% einen ebensolchen Anstieg bei der Gewinnentwicklung.Grösste Herausforderung in der Kommunikation ist nach wie vor die Komplexität der Kommunikationskanäle
herausforderungen
Die Komplexität und die gezielte Bespielung der Kommunikationskanäle machen rund 60% der Werbeauftraggeber nach wie vor zu schaffen: Wie kann ich das alles koordinieren? Wie erreiche ich am effektivsten mein Zielpublikum? Mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, dem starken Franken und der Gleichgültigkeit der Kunden zu trotzen, empfinden über 50% der Befragten als grösste Herausforderung für 2016.2015 über 50% der Mediagelder in klassische Kanäle
kommunikationsbudget
mediabudget
Gemäss Werbeauftraggeber flossen im letzten Jahr 24% der gesamten Mediainvestitionen in Printmedien, 16% in TV, 9% in Outdoor und 1% in Kino. Trotz dem Trend zu den digitalen Medien sind immer noch 52% der Mediainvestitionen in klassische Kanäle investiert worden.Die digitalen Medien legen weiter zu: 35% der Mediagelder (inkl. eigene Websites) wurden in digitale Medien investiert. Am meisten wurde in Online-Werbung mit 11%, Search Engine 6%, Social Media 5% und E-Mail-Marketing 4% investiert.Keine Budgetkürzungen für 2016
entwicklung
Bei 75% der Befragten ist das Kommunikations- und Mediabudget 2016 keinen Kürzungen unterworfen. Rund die Hälfte der Auftraggeber melden keine Veränderung und knapp ein Viertel der Befragten prognostizieren sogar einen Anstieg ihrer Mediabudgets.Ein Management Summary der Studienresultate wird im Februar 2016 auf leadingswissagencies.ch und swa-asa.ch publiziert.

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