Cash-Artikel ist «unappetitliches Machwerk»
Agenturen 22 Fehler weist Jost Wirz dem Autor eines Cash-Beitrags über seine Holding nach.
Agenturen 22 Fehler weist Jost Wirz dem Autor eines Cash-Beitrags über seine Holding nach.VR-Präsident Jost Wirz wehrt sich gegen einen Artikel der Wirtschaftszeitung Cash, wonach seiner Agenturgruppe Wirz Partner Holding das Aus drohe. Es handle sich um ein «unappetitliches Machwerk, das an grobe Verleumdung grenzt», erklärte er gegenüber der Werbewoche. Der Artikel enthalte nicht weniger als 22 falsche Aussagen. Richtig sei, dass die Agenturgruppe im vergangenen Jahr an einzelnen Orten rote Zahlen geschrieben habe und zu wenig flüssiges Kapital besass, um die Verluste zu decken. Nach einer Aktienkapitalerhöhung um drei Millionen Franken Ende 2002 stehe die gesamte Gruppe jetzt aber schuldenfrei da. Hauptursache der Verluste war der Einbruch des Bruttobetriebsertrags von Wirz Werbung von 25,1 auf 17,6 Millionen Franken. «Wir haben die nötigen Anpassungen zu spät durchgeführt, weil wir die Stellen halten wollten und auf die natürliche Rotation setzten», so Jost Wirz. Die Mitarbeiterzahl wurde letztlich von 225 auf etwa 175 reduziert. Für die Zukunft sieht Wirz seine Gruppe gerüstet. Auch ein Verlust des Werbeetats von Toyota, den Cash an die Wand malt, wäre zu verkraften: Den Anteil des Etats an den Gesamtbillings schätzt Wirz auf maximal 10 Prozent.
Stefano Monachesi
Stefano Monachesi
