Campaigneers setzt für FDP-Kandidierende auf eigene Handbücher

In vier Monaten finden die eidgenössischen Wahlen statt. Um die Wählerschaft zu überzeugen, setzt Campaigneers für die FDP.Die Liberalen Schweiz nicht auf Wahlplakate, sondern ein eigenes Handbuch.

Auch im Jahr 2023 hängen Wahlplakate von Kandidierenden schweizweit an Laternen und Hauswänden. Genutzt werden sie zwar noch, für eine erfolgreiche Wahl braucht es jedoch mehr. «Wahlkampagnen unterstehen einem Wandel: Kampagnen-Blueprints, die kurz vor den Wahlen aus der Schublade gezogen werden, sind überholt – die Wirkung von leblosen Inserat- und Plakateschlachten nimmt zusehends ab», erklärt Campaigneers-Gründer Marcel Schuler und betont, wie wichtig es sei, dass Kandidierende mit vielfältigen Instrumenten arbeiten.

Statt Plakaten wird die Einsatzfähigkeit der Kandidierenden und ihrer Netzwerke immer wichtiger. Es sei entscheidend, möglichst viele Menschen zu mobilisieren und ein Momentum für eine Kampagne zu erzeugen – mit gezieltem Communitybuilding.

Playbook als Grundlage für das Wahlkampfhandbuch

Eine nationale Partei hat sich diese Hilfe nun zu Nutze gemacht: Alle 600 Kandidatinnen und Kandidaten der FDP.Die Liberalen Schweiz erhielten ein erweitertes, durch die FDP angepasstes Handbuch auf Basis eines Playbooks, in dem die Campaigner ihr gewonnenes Wissen aus über 22 Wahl- und 60 Abstimmungskampagnen teilen, als Anleitung für den persönlichen Wahlkampf.

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