Bewegung an der Wissensfront

ZWEITES SEMESTER 2014 Die Weiterbildungsanbieter erweitern ihr Programm laufend und passen es den aktuellen Umständen an. So bringt das zweite Semester 2014 auch in den Disziplinen Marketing und Kommunikation verschiedene Neuheiten.
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Weiterbildungsanbieter erweitern ihr Programm laufend und passen es an. Eine Auswahl über das zweite Semester 2014.Von markanten Nachfrageverschiebungen weiss Michael Broglin nicht zu berichten. «Wir bewegen uns bislang in etwa auf Vorjahresniveau, was durchaus positiv gemeint ist», so der Leiter Marketing und Lehrgänge am SAWI in Dübendorf. Ganz ähnlich tönt es aus der Zentralschweiz. «Das Interesse für unsere Angebote war auch heuer wie in den Vorjahren unverändert hoch», sagt Michael Boenigk vom Institut für Kommunikation und Marketing an der Hochschule Luzern (HSLU). «Für unsere 16 Lehrgänge an der Marketingakademie ist die Nachfrage im laufenden Jahr insgesamt leicht gestiegen», setzt Peter Rüegger von der KV Luzern Berufsakademie noch einen drauf.Die Weiterbildungsszene Schweiz lebt, wie zahlreiche Rückmeldungen auch aus anderen Instituten belegen. Gerade Programme und Lehrgänge in den Segmenten Marketing und Kommunikation erfreuen sich nach wie vor grösster Beliebtheit. Für die Bildungsanbieter Grund genug, ihre Angebote kontinuierlich weiter zu entwickeln und das Lehrgangsportfolio wo immer möglich zu vergrössern.«Kommunikationswelt wird immer dynamischer»Dies tut im Hinblick auf das zweite Semester 2014 zum Beispiel auch die HWZ Hochschule für Wirtschaft in Zürich. Nach sehr guten Erfahrungen mit der deutschen Version lanciert die HWZ nach den Sommerferien erstmals einen CAS Luxury Management in Englisch. Mit einem neuen Modul erweitert wird an der HWZ auch der MAS Digital Business. Im zweiten Semester kann als Bestandteil dieses Lehrgangs erstmals ein CAS Digital Technology Innovation absolviert werden.Auf die «grosse Beliebtheit» für den CAS Online und Mobile Marketingkommunikation, wie Joachim Tillessen vom Kompetenzcenter Integriertes Kommunikationsmanagement sagt, reagiert auch die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und erweitert diesen Lehrgang im zweiten Semester um die beiden ganz neuen Module Online Kommunikation sowie eCommerce, Internet-Strategie und Business Modell Innovation. «Die Kommunikationswelt wird immer dynamischer. Daher werden wir für unseren Master Lehrgang Corporate Communication Management neu den Studieneinstieg unter dem Jahr ermöglichen und damit die Flexibilität für unsere Absolventen erhöhen», so Tillessen.News gibt es für das zweite Bildungshalbjahr 2014 auch vom SAWI in Dübendorf. Das Institut lanciert ganz neu den Lehrgang «65+ kennen, überzeugen, gewinnen». Das Programm richtet sich gemäss Michael Broglin an Personen, die berufshalber mit Marketing für die Zielgruppe der über 65-jährigen zu tun haben. Ebenfalls neu an den Start geht am SAWI schon bald der Lehrgang Interkulturelles Management. «Wir wollen Absolventen ansprechen, die sich in einem internationalen Marketingumfeld bewegen. Der Fokus liegt dabei auf den speziellen Bedürfnissen von Märkten wie Asien oder Naher Osten», erklärt Broglin.«Flaggschiff-Kommunikation» in LuzernMit einer geballten Werbeoffensive wird die KV Luzern Berufsakademie das zweite Semester 2014 in Angriff nehmen und damit versuchen, beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start der neuen Höheren Fachschule für Marketing und Kommunikation HFMK per Anfang 2015 zu schaffen. «Wir gehen davon aus, dass wir dank dieser ‹Flaggschiff-Kommunikation› auch eine Sogwirkung auf die übrigen 15 Lehrgänge in unserem Sortiment erzielen», ist Peter Rüegger, Leiter Marketingakademie, überzeugt. In der benachbarten Hochschule Luzern können Weiterbildungsinteressierte im August 2014 erstmals die beiden neu lancierten Kurse CAS Online Shops and Sales Marketing sowie CAS Product Management and Marketing in Angriff nehmen.Mit einer Neuheit wird sich auch das SMI Swiss Marketing Institute in Köniz bei Bern aus der Sommerpause zurückmelden. «Wir lancieren ganz neu den Lehrgang dipl. Marketing Manager HF», sagt die Institutsleiterin Nicole Spycher. Sie ist überzeugt, dass junge Leute aus dem Detailhandel oder KV, die bereits erste Erfahrungen im Beruf sammeln konnten, in diesem neuen Lehrgang eine praxisorientierte Weiterbildung finden, die sie weiterbringt.«Es stehen dabei nicht nur Themen wie Verkauf und Marketing im Vordergrund, sondern auch Führung, Informatik oder Wirtschaftsenglisch», so Spycher, die bezüglich der Chancen für den Lehrgang optimistisch ist. Das darf sie sein, denn auch das SMI blickt auf ein erfolgreiches erstes Semester mit Steigerungsraten gegenüber dem Vorjahr zurück. Autor: Robert Wildi

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