3-D-Plakate
Beat Holenstein, APG, Leiter Filiale Zürich/Key Account Management, über Sonderwünsche beim Plakataushang.
Beat Holenstein, APG, Leiter Filiale Zürich/Key Account Management, über Sonderwünsche beim Plakataushang.WW Sind Aktionen wie Jeans am Plakat anzukleben oder Musik vom Plakat abzuspielen im Zunehmen?Beat Holenstein Tendenziell stellen wir tatsächlich eine Zunahme von solchen Anfragen fest.
Welche gelungenen Beispiele sind Ihnen bekannt?
In guter Erinnerung sind Igora – «Spiegelplakate» für Alu-Recycling («So sehen Weltmeister aus»); Post – «Ohrenplakate» (Jugendkonto – Konto auf/Sound rein); Sportplausch Widder («Hängebauch-Plakat»); NZZ-Aboverkauf (Dispenser für Abobestellungen auf Plakate); Einführung von L+M (Zigaretten) mittels dreidimensionalen Halbkugeln und transparenten Plakaten; ZKB-Kontoeröffnungen (Formular auf Plakate geklebt zum Wegnehmen).
Gibt es auch problematische Wünsche?
Problematisch wird es immer dann, wenn die Sicherheit in Frage gestellt ist, zum Beispiel bei Verletzungsgefahr auf Grund hervorstehender Elemente, Unfallrisiko durch heruntergerissene Teile etc. Ebenso muss bei jeder Anfrage grundsätzlich auch die Machbarkeit überprüft werden (Gewichtsproblematik, Handling durch Afficheure). Es bestehen auch gewisse rechtliche Vorgaben, die einzuhalten sind.
Was halten Sie von der Wirkung solcher angereicherter Plakate?
Grundsätzlich sind solche speziell angefertigten Plakate, die meist nicht in grossen Mengen produziert oder in den Aushang gebracht werden, nur sinnvoll, wenn sie in eine «normale» Kampagne integriert sind und punktuell als Verstärkung zur Gesamtwirkung beitragen.
Musste APG schon eine Idee ablehnen?
Die APG ist für witzige und kreative Ideen empfänglich. Andererseits wird der Auftraggeber von den Mehrkosten, die vorwiegend in der Produktion entstehen, häufig überrascht und verzichtet schlussendlich darauf – dies auch, um die finanziellen Mittel in die Medialeistung der Basiskampagne zu investieren.
Wie verhält es sich mit den Kosten?
Die Kosten werden in der Regel nach Aufwand berechnet. Der grösste Kostenblock ist die Produktion, und bei der APG werden zusätzliche Kosten im Bereich Logistik (Personalaufwand etc.) verrechnet.
Interview: Andreas Panzeri
Welche gelungenen Beispiele sind Ihnen bekannt?
In guter Erinnerung sind Igora – «Spiegelplakate» für Alu-Recycling («So sehen Weltmeister aus»); Post – «Ohrenplakate» (Jugendkonto – Konto auf/Sound rein); Sportplausch Widder («Hängebauch-Plakat»); NZZ-Aboverkauf (Dispenser für Abobestellungen auf Plakate); Einführung von L+M (Zigaretten) mittels dreidimensionalen Halbkugeln und transparenten Plakaten; ZKB-Kontoeröffnungen (Formular auf Plakate geklebt zum Wegnehmen).
Gibt es auch problematische Wünsche?
Problematisch wird es immer dann, wenn die Sicherheit in Frage gestellt ist, zum Beispiel bei Verletzungsgefahr auf Grund hervorstehender Elemente, Unfallrisiko durch heruntergerissene Teile etc. Ebenso muss bei jeder Anfrage grundsätzlich auch die Machbarkeit überprüft werden (Gewichtsproblematik, Handling durch Afficheure). Es bestehen auch gewisse rechtliche Vorgaben, die einzuhalten sind.
Was halten Sie von der Wirkung solcher angereicherter Plakate?
Grundsätzlich sind solche speziell angefertigten Plakate, die meist nicht in grossen Mengen produziert oder in den Aushang gebracht werden, nur sinnvoll, wenn sie in eine «normale» Kampagne integriert sind und punktuell als Verstärkung zur Gesamtwirkung beitragen.
Musste APG schon eine Idee ablehnen?
Die APG ist für witzige und kreative Ideen empfänglich. Andererseits wird der Auftraggeber von den Mehrkosten, die vorwiegend in der Produktion entstehen, häufig überrascht und verzichtet schlussendlich darauf – dies auch, um die finanziellen Mittel in die Medialeistung der Basiskampagne zu investieren.
Wie verhält es sich mit den Kosten?
Die Kosten werden in der Regel nach Aufwand berechnet. Der grösste Kostenblock ist die Produktion, und bei der APG werden zusätzliche Kosten im Bereich Logistik (Personalaufwand etc.) verrechnet.
Interview: Andreas Panzeri
