Zu guter Letzt: Täglich grüsst die Werbeidee
Ein Spot demonstriert die Unterschiede zwischen Breitband und Google Fibre auf Glasfaser-Basis. Die Idee dahinter kommt uns bekannt vor.
Google ist längst kein Suchmaschinen-Betreiber mehr, sondern tüftelt an fahrerlosen Autos und dem ewigen Leben. Geradezu unspektakulär und vertraut wirkt da die Ambition, mit Google Fibre auch den Breitbandinternet-Infrastruktur in die eigene Hand zu nehmen. Die Vermutung für den Grund dieses Engagement liegt nahe: Wer die Infrastruktur betreibt, kontrolliert den gesamten Internetverkehr der Nutzer und sammelt so bequemer und effizienter Daten. Die verwendete Glasfaser-Technik soll bis zu 100 mal schneller sein als die heute verbreitete Breitband-Technik. 1100 amerikanische Gemeinden bewarben sich, um von Google mit dieser Infrastruktur ausgestattet zu werden. Kansas City (Kansas) und Kansas City (Missouri) wurden ausgewählt. Im April 2013 folgte Austin (Texas), nun soll die Google'sche Datenautobahn auch in Provo (Utah) aufgebaut werden. Damit möglichst viele Einwohner die Vorzüge des Google-Segens schätzen lernen, wird der Unterschied zur herkömmlichen Technik mit einem Spot demonstriert.
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Die Idee erinnert – besonders im Zusammenhang mit Breitband-Internet – stark an die UPC Cablecom-Kampagne von Vizner Borel, aus der auch der TV-Spot des Jahres 2012 stammt. Sollte Google eines Tages auch in den Schweizer Breitband-Markt drängen, müsste sich der Suchmaschinen-Gigant wohl eine neue Idee einfallen lassen. (hae)
