Zu guter Letzt: SVP-Sonne missbraucht
Ein peinlicher Fehler ist dem Bündner Komitee Ja zu Harmos unterlaufen. Die Befürworter des Konkordats haben fälschlicherweise auf einem Flyer mit dem SVP-Logo geworben, ausgerechnet die Partei, die die Vorlage landesweit bekämpft.
Ein peinlicher Fehler ist dem Bündner Komitee Ja zu Harmos unterlaufen. Die Befürworter des Konkordats haben fälschlicherweise auf einem Flyer mit dem SVP-Logo geworben, ausgerechnet die Partei, die die Vorlage landesweit bekämpft. Geht es nach der SVP, hat die Sonne aber an dieser Stelle überhaupt nicht(s) zu lachen.
Wie kam das Ganze ins Rollen? Dem überparteilichen Komitee gehört auch die nach dem Ausschluss aus der SVP neu gegründete Bürgerlich-Demokratische Partei an. Aus unbekannten Gründen, vielleicht aus Gewohnheit, kam es zum Missgeschick. Das altbewährte SVP-Emblem fand seinen Weg auf den Flyer.
Der Vorstand der SVP Graubünden verurteilte diese «unlauteren Werbemethoden» aufs Schärfste. Das SVP-Logo sei missbräuchlich verwendet worden, liess die Partei verlauten. SVP-Präsident Jon Peider Lemm forderte das Komitee auf, die Verteilung der Flyer einzustellen.
Schon geschehen, hiess es auf Seiten des Komitees. Laut Kampagnenleiter Curdin Mark wurde die Verbreitung des Flyers bereits am Dienstag vergangener Woche gestoppt, nachdem der Fehler von ihm selbst entdeckt worden war.
Nun müssen die Handzettel schnellstmöglich – und ohne Verwendung des SVP-Emblems – neu gedruckt werden, denn am 30. November wird in Graubünden darüber abgestimmt.
Wie kam das Ganze ins Rollen? Dem überparteilichen Komitee gehört auch die nach dem Ausschluss aus der SVP neu gegründete Bürgerlich-Demokratische Partei an. Aus unbekannten Gründen, vielleicht aus Gewohnheit, kam es zum Missgeschick. Das altbewährte SVP-Emblem fand seinen Weg auf den Flyer.
Der Vorstand der SVP Graubünden verurteilte diese «unlauteren Werbemethoden» aufs Schärfste. Das SVP-Logo sei missbräuchlich verwendet worden, liess die Partei verlauten. SVP-Präsident Jon Peider Lemm forderte das Komitee auf, die Verteilung der Flyer einzustellen.
Schon geschehen, hiess es auf Seiten des Komitees. Laut Kampagnenleiter Curdin Mark wurde die Verbreitung des Flyers bereits am Dienstag vergangener Woche gestoppt, nachdem der Fehler von ihm selbst entdeckt worden war.
Nun müssen die Handzettel schnellstmöglich – und ohne Verwendung des SVP-Emblems – neu gedruckt werden, denn am 30. November wird in Graubünden darüber abgestimmt.
