Zu guter Letzt: Stimme des Papstes entgeht Haftstrafe

Die «Stimme des Papstes» - profan auch als Radio Vatikan bekannt – wurde vom Vorwurf der Gesundheitsschädigung freigesprochen. Der Sender strahlt nun wieder durch die Kraft der Botschaft Gottes und nicht wegen Elektrosmog.

Die «Stimme des Papstes» – profan auch als Radio Vatikan bekannt – wurde vom Vorwurf der Gesundheitsschädigung freigesprochen. Erstinstanzlich waren zwei Leiter der Radiostation wegen angeblich gefährlicher Sendeanlagen in Santa Maria di Galeria zu zehn Tagen Haft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht in Rom kippte nun diesen Entscheid. Radio Vatikan war vorgeworfen worden, dass die Sendeanlagen die zulässigen Strahlenwertgrenzen überschreiten würden. Anwohner hatten von einer Häufung an Leukämie-Erkrankungen berichtet und zogen den Sender vor Gericht. Radio Vatikan hatte daraufhin von sich aus die Sendezeiten und die Kapazitäten der Anlagen reduziert.
Niemand verlangt natürlich, dass Radio Vatikan päpstlicher als der Papst selber ist. Es ist aber doch beruhigend, dass der Sender bei den Hörern nun wieder durch die frohe Botschaft Gottes und nicht wegen Elektrosmog ein Strahlen auslöst.

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