Zu guter Letzt: Size does matter
Kleine Zeitungen sind gross in Mode: Gemeint ist hier nicht die Auflage, sondern das Format. Gleich zwei Zeitungen haben kürzlich ihren Papierverbrauch reduziert – eine diesseits und die zweite jenseits des grossen Teiches.
Kleine Zeitungen sind gross in Mode: Gemeint ist hier nicht die Auflage, sondern das Format. Gleich zwei Zeitungen haben kürzlich ihren Papierverbrauch reduziert – eine diesseits und die zweite jenseits des grossen Teiches. Mit dem Claim «Deutschland wird handlicher» bewirbt die Frankfurter Rundschau ihre Umstellung auf die Tabloid-Grösse. Im dazugehörigen Inserat wird demonstriert, dass die Leser ihre Zug-Sitznachbaren viel weniger verärgern, wenn sie zur kleinen statt zur grossen Zeitung greifen.
Nicht als Tabloid, aber doch schmaler erscheint die New York Times seit Anfang dieser Woche. Statt bislang 34,5 Zentimeter ist eine Seite nur noch 30,5 Zentimeter breit. Damit reiht sich die NYT laut New-business.de in die Norm-Grösse der US-Zeitungen ein, die einer Breite von zwölf Inch entspricht. Der Formatwechsel bringt tiefere Druckkosten, rund zehn Millionen Dollar sollen so pro Jahr eingespart werden. Und da sage noch jemand, dass Grösse keine Rolle spiele! Insbesondere die Herren der Schöpfung mögen sich vielleicht merken, dass manchmal kleiner doch besser ist.
Nicht als Tabloid, aber doch schmaler erscheint die New York Times seit Anfang dieser Woche. Statt bislang 34,5 Zentimeter ist eine Seite nur noch 30,5 Zentimeter breit. Damit reiht sich die NYT laut New-business.de in die Norm-Grösse der US-Zeitungen ein, die einer Breite von zwölf Inch entspricht. Der Formatwechsel bringt tiefere Druckkosten, rund zehn Millionen Dollar sollen so pro Jahr eingespart werden. Und da sage noch jemand, dass Grösse keine Rolle spiele! Insbesondere die Herren der Schöpfung mögen sich vielleicht merken, dass manchmal kleiner doch besser ist.
