Zu guter Letzt: Schattenplatz

Mit Free Wifi lassen sich Menschen problemlos in den Schatten locken. Auch wenn die eigene Gesundheit eigentlich schon Grund genug sein sollte.

Der Mensch braucht Sonne. Aber nicht zu viel und nicht zu lange. Dennoch scheint vielen Strandbesuchern der Teint auch im 21. Jahrhundert noch wichtiger zu sein als die langfristige Gesundheit. Trotz jahrelanger Aufklärungskampagnen über Hautkrebs denken viele Sonnenanbeter, mit etwas Sonnencreme sei das Thema erledigt. Ist es aber nicht, denn was wirklich gegen die Gefahren der prallen Sonne hilft, ist Schatten.

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Mit etwas Sonnenschutz am Füdli ist es nicht getan – Schatten wäre besser.

Predigen und abschrecken hilft oft wenig. Besser ist locken und belohnen. Mit kostenlosem Internet wickelt man die Generation Smartphone immer und jederzeit um den Finger. So gesehen wenig überraschend, dass die belgische Agentur Happiness für die Liga Contra el Cancer auf Wifi setzt, um die Badegäste aus der Sonne zu bekommen: Ein Stück Schatten am Strand, das kostenloses Internet bietet. Das ist eine schöne Idee, vor allem aber auch eine überzeugende Umsetzung. Denn das Signal «wandert» mit dem Verlauf von Sonne und Schatten und wird exakt auf die Schattenfläche beschränkt. Laut Case-Movie soll das ziemlich genau funktionieren. (hae)

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