Zu guter Letzt: Rolex kauft sich eine Rolex

Die Folgen der Wirtschaftskrise haben nun auch die Uhrenmarke Rolex erreicht. Dem Unternehmen droht ein Imageverlust. Rolex kauft nun kurzerhand seine eignen Produkte von den Händlern zurück.

Die Folgen der Wirtschaftskrise haben nun auch die Uhrenmarke Rolex erreicht. Dem Unternehmen droht ein Imageverlust. Denn angesichts der sinkenden Nachfrage steht für die Luxusmarke ein deutlicher Preisverfall an. Dieser dürfte jedoch nicht in das Bild des Unternehmens passen. Doch anders als der Tages-Anzeiger, der in der Freitagsausgabe seinen Zeitungskopf mit einer Omega-Werbung ausgestattet hat und damit einen Imageschaden in Kauf nimmt, geht der Uhrmacher deutlich Image-betonter vor. Denn Rolex kauft nun kurzerhand seine eignen Produkte von den Händlern zurück. Gemäss Tages-Anzeiger unterbreitet der Markenkonzern entsprechende Rücknahmeangebote an konzessionierte Anbieter der Luxusuhren. Auf diese Weise können die hohen Preise der Angebotspalette gehalten werden. Die Aktion des Uhrenherstellers betrifft laut Kurier.at grösstenteils die Märkte Asien und Amerika. In Europa hingegen geht der Konzern anders vor: Man sprach Mahnungen aus, die Ware nicht zu billig anzubieten. Ausserdem wurde mit niedrigeren Liefermengen darauf reagiert, dass das Angebot grösser ist als bisher und offenbar die Nachfrage übersteigt. Die Luxusmarke versucht mit diesen Massnahmen die Kontrolle über das Geschehen zu halten und den Markt zu steuern. Wie der Kurier.at Händler zitiert, beherrsche es kein anderer Händler so perfekt, den Markt zu steuern.

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