Zu guter Letzt: Ordnung macht Spass
Mit kreativen Konzepten animiert die Organisation Hubbub die Bewohner Londons, ihre Strassen sauber zu halten.
Vielerorts wird mit drakonischen Strafen gegen Littering vorgegangen. Auch in der Schweiz werden je nach Kanton bis zu 200 Franken fällig, wird der Abfall einfach weggeworfen. Die Wirksamkeit von angedrohten, hohen Bussen wird jedoch in Frage gestellt – erst recht, wenn die Strafen aufgrund des unverhältnismässig hohen Aufwandes ohnehin selten erhoben werden. Besser ist, wenn sich die Menschen von sich aus korrekt verhalten. Die einen haben «von Haus aus» eine «Beisshemmung», Abfall einfach auf die Strasse zu werfen. Wiederum andere sind sich der Folgen vielleicht nicht bewusst, können aber mit der richtigen Ansprache motiviert werden, ihren Beitrag zur sauberen Umgebung zu leisten.
Hubbub tut dies in London auf eine ziemlich erfrischende Art und Weise. Die Kampagne #neatstreets verfolgt einen positiven Ansatz: Zum Beispiel kann per Zigarettenstummel über emotionale Fragen abgestimmt werden. Ist Messi oder Ronaldo besser? Wer das nächste Londoner Derby? Weiter animiert die Organisation Passanten, ihre Kaugummis auf Plakate zu kleben, statt auf die Strasse. Sauber! (hae)






Neat Streets – using playful design to tackle littering
Can a bit of fun and playful design stop people from littering? Our public polling discovered that a staggering 86% of people think littering is a disgusting habit yet only 15% of us would actually confront someone and tell them that. Our 'Neat Streets' campaign in central London uses the latest thinking on behaviour change and awareness raising from around the world to trial a new approach to tackling littering on Villiers Street, Westminster. From talking and burping bins to flash mobs and voting ash trays, we've tested a lot – have a look!FILMING: Story Culture, www.storyculture.co.uk
Posted by Hubbub on Freitag, 4. September 2015
