Zu guter Letzt: Meyer wirbt mit wüsten Worten
Im Büro des Erbrechtsjuristen Beat Schellenberg fallen schon mal wüste Worte. Als Meyer Werbung für seinen Kunden damit werben wollte, hatte K-Tipp gar keine Freude. Willkommen war er jedoch bei der Plakatgesellschaft. Die hatte nichts gegen die «Schlampen, Fettsäcke und Schafseckel».
Als Fachmann für Erbfragen muss man starke Nerven haben, denn die Kundschaft ist oft zerstritten und spart nicht mit Schmähungen. «Daraus kann man aber eine Kampagne machen», sagte Thomas Meyer, Texter und Inhaber von Meyer Werbung zu Beat Schellenberg, Geschäftsführer von Nachlasstreuhand.ch. Das fand dieser auch. Die Anzeigen waren bereits gebucht, doch da stoppte der K-Tipp die Kampagne: die Texte seien zu derb. So annullierte Meyer Werbung die Anzeigenkampagne und transformierte sie in einen Plakatauftritt. Wenn nicht die K-Tipp-Leser, dann haben doch wenigstens die Passanten in Zürich etwas davon.
