Zu guter Letzt: Mamma mia
E-Mails hin, E-Cards her: Am meisten freut man sich immer noch über echte Post. Um das zu zeigen, versteckte Hallmark Minikameras in Grusskarten und filmte die Reaktion von angeschriebenen Müttern.
In einer Woche ist Muttertag. Eine willkommene Gelegenheit, bei Muttern vorbeizuschauen. Oder zumindest ein paar Worte zu schreiben. Aber bitte auf echtem Papier. In Zeiten, in denen wir mit dem Briefkasten vor allem Rechnungen und Werbung verbinden und Kommunikation mehrheitlich über digitale Kanäle «abwickeln», überrascht eine Postkarte oder ein Brief positiv. Da echte persönliche Post so selten geworden ist, geniesst sie einen hohen emotionalen Stellenwert. Dass ein Grusskartenhersteller ebenfalls diese Meinung vertritt, mag wenig zu verwundern. Hallmark – das Fimenlogo kennen Sie von jeder zweiten Karte, die Sie in den Händen halten – liefert in Holland den Beweis. Präziser: Lemz Amsterdam. Die Agentur versteckte in Karten Kameras und liess Kinder ihren Müttern Briefe schreiben. Durch die Spionagetechnik wurde eingefangen, was man sonst nie zu sehen kriegt: Die Reaktion des Adressaten eines Briefes oder einer Karte. Also: Muttertag nicht vergessen! Auf das Verwanzen Ihrer besten Wünsche dürfen Sie jedoch getrost verzichten. (hae)





