Zu guter Letzt: Kaufen mit Kunz
«Before it’s Fashion it’s in Vogue», besagt eine alte Modeweisheit. Auf über 400 Seiten lässt ein neuer, gleichnamiger, opulenter Band die Erfolgsgeschichte der Mutter aller Modemagazine hochleben.
«Before it’s Fashion it’s in Vogue», besagt eine alte Modeweisheit. Auf über 400 Seiten lässt ein neuer, gleichnamiger, opulenter Band die Erfolgsgeschichte der Mutter aller Modemagazine hochleben.
Seit 1892 ist die Vogue stilsicher tonangebend. Selbst Modemuffeln ist der Name ein Begriff. Vogue, das sind die schönsten Frauen, spektakulär und stilvoll in Szene gesetzt. Wer den Titel der Vogue geziert hat, hat es geschafft. Moderedakteure greifen zu den hochglänzenden Seiten, um die nächsten Trends herauszulesen, mancher Art Director sucht darin Anregungen fürs nächste Design. Ein kurzes Namedropping zeigt, dass die Vogue seit zwölf Jahrzehnten ungebrochen ihr Image als Avantgarde-Blatt pflegt: Picasso und Dalí malten für sie, Helmut Newton und Annie Leibovitz fotografierten, Truman Capote und Susan Sontag schrieben Beiträge.
Nun haben Norberto Angeletti und Alberto Oliva die Geschichte der wechselnden Herrschaft über die Vogue-Philosophie minituös zusammen getragen. Der Szenekenner wird es neugierig goutieren, dem Branchenfremden wird zuweilen der Kopf schwirren. Selbstredend kommt auch die derzeitige Chefin Anne Wintour, bekannt als «the unofficial mayoress of New York», zu Wort und gibt Einblicke in den Redaktionsalltag. Versprochen wird dabei das Erfolgsrezept, geliefert lupenreine PR. Der Blick auf die fabelhaften Fotografien und Illustrationen stimmt jedoch versöhnlich und führt eindrücklich vor Augen, warum die Vogue die grande dame des Hochglanz ist.
«Vogue», diese Woche erschienen bei Collection Rolf Heyne, 155 Franken.
Seit 1892 ist die Vogue stilsicher tonangebend. Selbst Modemuffeln ist der Name ein Begriff. Vogue, das sind die schönsten Frauen, spektakulär und stilvoll in Szene gesetzt. Wer den Titel der Vogue geziert hat, hat es geschafft. Moderedakteure greifen zu den hochglänzenden Seiten, um die nächsten Trends herauszulesen, mancher Art Director sucht darin Anregungen fürs nächste Design. Ein kurzes Namedropping zeigt, dass die Vogue seit zwölf Jahrzehnten ungebrochen ihr Image als Avantgarde-Blatt pflegt: Picasso und Dalí malten für sie, Helmut Newton und Annie Leibovitz fotografierten, Truman Capote und Susan Sontag schrieben Beiträge.
Nun haben Norberto Angeletti und Alberto Oliva die Geschichte der wechselnden Herrschaft über die Vogue-Philosophie minituös zusammen getragen. Der Szenekenner wird es neugierig goutieren, dem Branchenfremden wird zuweilen der Kopf schwirren. Selbstredend kommt auch die derzeitige Chefin Anne Wintour, bekannt als «the unofficial mayoress of New York», zu Wort und gibt Einblicke in den Redaktionsalltag. Versprochen wird dabei das Erfolgsrezept, geliefert lupenreine PR. Der Blick auf die fabelhaften Fotografien und Illustrationen stimmt jedoch versöhnlich und führt eindrücklich vor Augen, warum die Vogue die grande dame des Hochglanz ist.
«Vogue», diese Woche erschienen bei Collection Rolf Heyne, 155 Franken.
