Zu guter Letzt: Kampagne à la Mike Shiva

Der Seitenblick-Assistent von VW erkennt vorzeitig, was passiert. Die zugehörige Kampagne auch.

Besonders wer ältere Autos mag und fährt, dürfte im gegenwärtigen Assistenzsystem-Dschungel längst den Überblick verloren haben. Für jede potentielle menschliche Schwäche – und sei es nur die Bequemlichkeit – gibt es heute ein entsprechendes elektronisches Helferlein. Moderne Autos parken nicht nur selbständig ein, sondern auch fahrerlos wieder aus. Bremsen ab, wenn Gefahr droht. Undsoweiter. Und mit jedem Feature wird der Fahrer etwas unselbständiger und abhängiger von einer Technik, die er ohnehin nicht mehr versteht. Solange sie funktioniert. Zumindest lenken muss der Mensch vorerst noch selbst.  Aber dies soll sich ja – so Google will – auch bald ändern.

Einer der sinnvolleren Assistenten scheint der Seitenblick- oder Toter-Winkel-Assistent zu sein. Da er – Nomen est Omen – vor anderen Fahrzeugen warnt, wenn sich diese im unsichtbaren Seitenbereich befinden.

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Um das entsprechende VW-System zu bewerben, hat sich Ogilvy & Mather Südafrika eine Kampagne einfallen lassen, die vor allem eines voraussetzt: Eine flexible Mediaplanung. Die Sujets und Spots tun nämlich nichts anderes, als dem Rezipienten vorauszusagen, welche Werbeschaltung er als nächstes sehen oder hören wird. Die angekündigten Folgekampagnen haben mit VW nichts zu tun, dürften aber gegen den zusätzlichen Aufmerksamkeitsschub sicherlich nichts einzuwenden haben.

Das funktioniert beispielsweise sehr gut in der Zeitung:

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…oder am Strassenrand:

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…aber auch in Radio- und Fernseh-Werbeblöcken, wo die Idee besonders gut zum Tragen kommt. Entsprechende Beispiele sehen und hören Sie im Casemovie unten. Die Idee scheint im diesem Fall mindestens so innovativ zu sein wie beworbene Technik. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=3gpc_C-g7og

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