Zu guter Letzt: Heidi hat das Zeug zum Werbestar

Knut hat es geschafft. Heidi ist auf dem Weg dorthin. Ob Eisbär oder Opossum. Sind Tiere so niedlich, haben sie gute Chancen auf eine Karriere als Werbestar.

2006 liess Eisbär Knut die Besucherzahlen des Berliner Zoos hochschnellen und machte von sich reden. Nicht nur als Medien-, sondern auch als Werbestar war Knut im Einsatz. So warb beispielsweise das Möbelhaus Höffner mit Knut für die gleichnamige Möbelserie mit dem Qualitäts-Siegel «Knut getestet». Nun ist Heidi am Drücker. Ihr Vorteil: Heidi ist nicht nur niedlich, sondern schielt ausserdem. Ein Schönheitsfehler, der das Opossum noch süsser wirken lässt und es zu einer wahren Berühmtheit macht: 250‘000 Fans auf Facebook, ein eigener Song sowie unzählige Auftritte in TV-Sendern.

Damit aber nicht genug. Werbeexperten attestieren Heidi eine grosse Zukunft als Werbestar. Vom 0- bis 6-stelligen Bereich liege alles drinnen, meint ein Experte in einem Vox-Bericht. Natürlich könne man Heidi auch eine Stimme geben. Besonders «charmant» fände es dieser Experte, wenn Heidi lispeln würde. Auch der Branchendienst W&V hat nachgefragt und Attribute wie «süss», «sympathisch», «interessant», «tollpatschig» oder «treu» zu hören bekommen. Heidi soll Werbung für Navigationsgeräte machen, schliesslich hat sie ja «den Durchblick». Als Werbefigur für Augenoptiker, optimal! Klar, vorstellen könnte man sich da so einiges. Aber mal ehrlich: Viel Fantasie braucht es dazu nicht. Nur schnell müsste man sein. Das Schielen wird vermutlich durch Fetteinlagerungen hinter den Augen hervorgerufen und Heidi ist jetzt auf Diät.

 

heidi

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