Zu guter Letzt: Guerilla-Werbeträgerin reist im Koffer
Wie ungewöhnlich darf beziehungsweise muss Werbung sein, um Aufmerksamkeit zu erwerben und gleichzeitig einprägsam zu sein? Promotoren bewarben in einer Guerilla-Aktion den Foto-Service der Drogeriemarkt-Kette an einem belgischen Flughafen, indem sie am Gepäckband die Aufmerksamkeit Reisender mit einem lebenden Koffer gewannen.
Wie ungewöhnlich darf beziehungsweise muss Werbung sein, um Aufmerksamkeit zu erwerben und gleichzeitig einprägsam zu sein? Internationale Firmen wie der Parfüm-Konzern Douglas greifen auf die weltweit verstandene Sprache Englisch zurück. Douglas in diesem Fall mit dem Claim: «Come in and find out». Nur wird dieser Slogan in Deutschland gemäss Usg.ch mit «Komm rein und finde wieder heraus» übersetzt. Nicht besser geht’s dem Werbeslogan von Mitsubishi in Deutschland. Deren Claim «Drive alive» verstanden die meisten Befragten so: «Fahre lebend». Doch um wieder aufs Thema zurückzukommen: wie ungewöhnlich kann oder muss Werbung sein? Die Antwort könnte sich in der Kampagne der Werbeagentur BBDO Moscow für die russische Zeitung Moscow News finden lassen. Das Sujet, als Symbol für die einschlagenden News ist eine Anlehnung an 9/11. Doch auch die niederländische Drogeriemarkt-Kette Kruidvat geizt nicht mit Ungewöhnlichem, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Promotoren bewarben in einer Guerilla-Aktion den Foto-Service der Drogeriemarkt-Kette an einem belgischen Flughafen, indem sie am Gepäckband die Aufmerksamkeit Reisender mit einem lebenden Koffer gewannen: Ein Pärchen trug vorsichtig einen Koffer vom Band und legte ihn auf den Boden. Als der Koffer geöffnet wurde, sprang eine Frau im gelbem Kruidvat-Shirt heraus. Das Shirt trug die Aufschrift «Don’t save on your holiday, save on your pictures!».

Kampagne der Werbeagentur BBDO Moscow für die russische Zeitung Moscow News
