Zu guter Letzt: Die Müllsack-Kontroverse
Eine Plakat-Affäre setzt den Auftakt zur Amtszeit der neuen Kölner Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier. Das Bild einer gefesselten Frau mit Müllsack über dem Kopf sollte eigentlich in der ganzen Stadt für die Premiere des laut Angaben von Welt Online «durchaus gewalttätigen» «Stücks Die Nibelungen» werben.
Eine Plakat-Affäre setzt den Auftakt zur Amtszeit der neuen Kölner Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier. Das Bild einer gefesselten Frau mit Müllsack über dem Kopf sollte eigentlich in der ganzen Stadt für die Premiere des laut Angaben von Welt Online «durchaus gewalttätigen» «Stücks Die Nibelungen» werben. Doch nachdem die Reklamefirma Bedenken äusserte und fürchtete, das Plakat könne eventuell unter den Paragraf 131 des Strafgesetzbuchs verstossen, der Gewaltverherrlichung unter Strafe stellt, ist um die Kampagne der Luzerner Kommunikationsagentur Velvet eine Kontroverse entbrannt.
Erst teilte der Kölner Kulturbeauftragte dem Theater mit, er halte das Plakat für unbedenklich. Dann, als Beier eine ausdrückliche Genehmigung des Oberbürgermeisters verlangte und diese nicht erhielt, empfahl er doch auf das Plakat zu verzichten.
Daraufhin hat das Theater die Plakate leicht entschärft schnell selber noch aufgehängt. Im November will Beier auf einer Podiumsdiskussion den Fall unter dem Gesichtspunkt der Kunstfreiheit debattieren. Doch vielleicht sind hier gar nicht künstlerische Gründe ausschlaggebend. Am Ende lag das Problem wohlmöglich darin, dass auf dem Bild nicht der gebührenpflichtige Kölner Kehrichtsack, sondern ein hundskommunes Modell zu sehen war. Wer weiss.
Erst teilte der Kölner Kulturbeauftragte dem Theater mit, er halte das Plakat für unbedenklich. Dann, als Beier eine ausdrückliche Genehmigung des Oberbürgermeisters verlangte und diese nicht erhielt, empfahl er doch auf das Plakat zu verzichten.
Daraufhin hat das Theater die Plakate leicht entschärft schnell selber noch aufgehängt. Im November will Beier auf einer Podiumsdiskussion den Fall unter dem Gesichtspunkt der Kunstfreiheit debattieren. Doch vielleicht sind hier gar nicht künstlerische Gründe ausschlaggebend. Am Ende lag das Problem wohlmöglich darin, dass auf dem Bild nicht der gebührenpflichtige Kölner Kehrichtsack, sondern ein hundskommunes Modell zu sehen war. Wer weiss.
