Zu guter Letzt: Die Amis stehen auf Football – aber noch mehr auf Werbung
Die Amerikaner sind bekannt dafür, grosse Sportfans zu sein. Als besonderes Spektakel gilt der jährlich stattfindende Super-Bowl. Wie nun Marktforscher von Nielson herausgefunden haben, finden aber mehr als die Hälfte der Zuschauer mehr Gefallen an der Werbung als an dem Spiel selbst!
Zugegeben, mit 51 Prozent fällt die Mehrheit ziemlich knapp aus. Dennoch, das Ergebnis dürfte eine Erklärung dafür liefern, weshalb Unternehmen bereit sind, 2,5 bis 2,8 Millionen Dollar für einen 30-Sekunden-Spots zu bezahlen. (Übrigens: Vergangenes Jahr war es noch teurer, in diesem Jahr sind die Preise für Werbeeinschaltungen gefallen – und dies erst zum zweiten Mal in der Super-Bowl-Geschichte.)
Ebenfalls scheint es gewisse «Ermüdungserscheinungen» zu geben. Nielsen zufolge zeigen Super-Bowl-Werbungen im ersten Viertel des Spiels die beste Wirkung beim TV-Publikum. Dort sind die Wiedererkennungs- und Sympathiewerte am höchsten. Gegen Spielende kommt das Niveau an Fernsehwerbungen abseits des Super Bowls heran. Die Zuschauer scheinen dann Werbung nicht mehr allzu interessant zu finden. Worauf die Werbemüdigkeit genau zurückzuführen ist, darüber darf natürlich spekuliert werden…
Ebenfalls scheint es gewisse «Ermüdungserscheinungen» zu geben. Nielsen zufolge zeigen Super-Bowl-Werbungen im ersten Viertel des Spiels die beste Wirkung beim TV-Publikum. Dort sind die Wiedererkennungs- und Sympathiewerte am höchsten. Gegen Spielende kommt das Niveau an Fernsehwerbungen abseits des Super Bowls heran. Die Zuschauer scheinen dann Werbung nicht mehr allzu interessant zu finden. Worauf die Werbemüdigkeit genau zurückzuführen ist, darüber darf natürlich spekuliert werden…
(Bild: Keystone)
