Zu guter Letzt: Bordell startet Werbeoffensive
Die Finanzkrise scheint nicht einmal vor dem Sexgewerbe Halt zu machen und verstärkt den Konkurrenzkampf auch im ältesten Gewerbe der Welt. Was wäre beim Werben um die Gunst der Freier besser als ein Rieseninserat in einer auflagenstarken Zeitung?
Die Finanzkrise scheint nicht einmal vor dem Sexgewerbe Halt zu machen. Die düstere Lage verstärkt den Konkurrenzkampf auch im ältesten Gewerbe der Welt. Und was wäre beim Werben um die Gunst der Freier besser als ein Rieseninserat in einer auflagenstarken Zeitung? Dies dachte sich wohl ein Thurgauer Etablissement und griff für ein ganzseitiges Inserat im Blick tief in die Tasche. Rund 23’000 Franken liess sich das Ostschweizer Bordell den Spass kosten. Das Werbesujet zeigt die Girls des Nachtclubs und titelt gross: «Krise im Puff? Keine Spur davon in Thurgauer Kontaktbar».
Geschäftsführerin Barbara Fitz hofft, sich mit der Publireportage als «topseriöser Nachtclub» zu positionieren. Die grosse Werbeaktion wird in der Szene als Kampfansage an die Konkurrenz aufgenommen. Nun überlegen sich auch andere Bordellbesitzer, gross aufzutrumpfen. So meint Franz Kempf vom La Vie in Herden, Werbung sei halt extrem wichtig…
Geschäftsführerin Barbara Fitz hofft, sich mit der Publireportage als «topseriöser Nachtclub» zu positionieren. Die grosse Werbeaktion wird in der Szene als Kampfansage an die Konkurrenz aufgenommen. Nun überlegen sich auch andere Bordellbesitzer, gross aufzutrumpfen. So meint Franz Kempf vom La Vie in Herden, Werbung sei halt extrem wichtig…

