Zu guter Letzt: Auffallen ist alles
Die Logos von Death-Metal-Bands sehen alle ähnlich aus. Bis auf eines. Ein Festival hat es sich für einen viralen Coup zunutze gemacht und steht zusammen mit der Band plötzlich im Mittelpunkt.
Bei Death Metal klingt nicht nur alles gleich, es sieht auch alles gleich aus. Zumindest für Aussenstehende, die mit dem Genre nicht vertraut sind. Die Lieder lassen sich für ungeübte Ohren kaum unterscheiden, die Logos für ungeübte Augen noch weniger. Eine Ausnahme bildet da die schottische Band «Party Cannon». Sie hat im Vergleich zur restlichen Szene nicht nur einen ziemlich lieblichen Namen, sondern vor allem auch ein äusserst liebliches Bandlogo. Es erinnert eigentlich eher an einen Spielzeugladen oder Kindergeburtstag, als an Tod und Verderben. Auch ohne Farben. So hat es das «Bay Area Deathfest 2»-Festival eigentlich aufs offizielle Plakat gedruckt. Viral ging aber dann erst die ebenfalls in Umlauf gebrachte farbige Version:

Und wenn plötzlich Seiten wie Buzzfeed.com oder Drlima.net das Thema aufgreifen, ist der virale Coup perfekt. Für Festival und Band. Denn die Band, so liest man, soll eigentlich gar nicht so gut sein. Musikalisch. Aber punkto Marketing können sich die anderen Bands noch eine dicke, bunte Scheibe ohne verschnörkelte Tribals abschneiden. (hae)
Hier noch eine Hörprobe:
