Snickers kaufen, Bounty essen

Zum 10-Jahre-Jubiläum der «You're not you when you're hungry»-Kampagne hat Snickers die Idee in Frankreich auf ein neues Level gehoben.

snickers

Bei manchen Kampagnen fragt man sich, wie lange sie noch weitergezogen werden sollen. Die «Hunger»-Kampagne läuft mittlerweile gefühlte hundert Jahre. In Tat und Wahrheit sind es «nur» deren zehn. Und vermutlich werden es noch zehn weitere. Denn die Grundidee bietet eine scheinbar unendlich grosse Spielwiese für kreative Neuinterpretationen.

So hatte CLM BBDO die Idee, in Frankreich zum Kampagnen-Jubiläum zu demonstrieren, dass auch die Angestellten in der Snickers-Fabrik hungrig nicht sich selbst sind. Und nicht ganz bei der Sache. Die Agentur steckte kurzerhand den Kokos-Riegel Bounty in die Snickers-Verpackung und brachte am 19. November die kulinarische Mogelpackung unter die Leute.

Social Media ist dankbar: Bald kursierte der Hashtag #SnickersGate, Kunden waren erstaunt, empört, belustigt – und teilten die falschverpackten Schokoriegel mit dem Rest der Welt. Die Auflösung folgte am 25. November per Casefilm. Wert wurde übrigens auch darauf gelegt, dass der Bounty-Riegel keine Zutaten enthält, auf den ein vermeintlicher Snickers-Käufer allergisch reagieren könnte, wenn er den Schwindel nicht rechtzeitig bemerkt.

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