Legehennen im Ruhestand

In Frankreich gibt es ein Eier-Label, das legemüde Legehennen nicht tötet. Ein Animationsspot erklärt den Unterschied zur konventionellen Methode.

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Das Leben der Legehenne ist kurz: «Nach rund eineinhalb Jahren werden die Legehennen getötet und zu Tierfutter verarbeitet, weil sie weniger Eier legen und ausgelaugt sind», steht in einem Artikel auf Tagblatt.ch. Das ist die gängige und haltungsunabhängige Handhabung in der Nutztierhaltung: Wer die geforderte Leistung nicht mehr bringt, wird ausrangiert. Eigentlich würde ein Haushuhn fünf bis sieben Jahre alt.

Der französische Eierproduzent Poulehouse geht konsequent neue Wege: Auf seinen Bio- und Freilandhöfen werden keine Hennen mehr getötet, sondern dem wohlverdienten Ruhestand zugefügt, wenn die Eierleistung nicht mehr der geforderten Anzahl entspricht. Poulehouse verspricht, die Hühner zu pflegen und zu füttern, bis sie eines natürlichen Todes sterben. Mit diesem USP dürfte das Unternehmen vielen Konsumentinnen und Konsumenten einen Grund liefern, zum eigenen Produkt zu greifen. Sofern die Besonderheit kommuniziert wird und beim Endkonsumenten ankommt.

Dafür sorgt die Pariser Agentur Brand Station, welche die Botschaft zusammen mit der Produktionsfirma Wizz verständlich transportiert. Mit einem animierten Spot und einfallsreichen Hühnern.

 

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