Grenzenlos

FCB Chicago zeigt für Jeep Grenzen, die Konfliktpotential bergen. Aber eigentlich gar keine Grenzen sind.

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Der ewige Streit um Grenzen ist für die meisten Kriege verantwortlich. Länder befinden sich seit Jahrzehnten im Konflikt, weil die Grenze nicht mit den eigenen territorialen Ansprüchen übereinstimmt. Oder der Nachbar mit ihr nicht einverstanden ist. Auch wenn es ein theroetischer Gedanke ist: Vieles wäre einfacher, gäbe es keine Grenzen.

Jeep hat generell weniger Probleme mit Grenzen: Für die Mutter aller Geländewagen gibt es nahezu keine. FCB Chicago hat per GPS drei der Grenzen mit den höchsten Konfliktpotentialen fotografiert – an Stellen, die weder wie Grenzen aussehen, noch irgendwie bewacht oder befestigt sind. Sondern völlig harmlos und friedlich wirken. Dazu der Claim: «Wir wurden alle ohne Grenzen geboren.»

Ob man damit mehr Autos verkauft, ist eine andere Frage. Vielleicht macht man aber zumindest die Welt ein klein wenig besser. (hae)

Grenzenlos

Die neue Kampagne der Philharmonie de Paris kommuniziert Offenheit und Aufgeschlossenheit.

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Die 2015 eröffnete Philharmonie de Paris ist der grösste Konzertsaal von Paris und umfasst nebst einer Bühne auch 15 Proberäume, eine Ausstellungsfläche und ein Restaurant. Speziell: Im Gegensatz zu anderen Heimstätten von klassischen Orchestern ist es der Philharmonie de Paris ein Anliegen, sich auch anderen Musikstilen zu öffnen und mit Musikern aus allen Genres und Kulturen zusammenzuarbeiten.

Diese Ausrichtung geschieht nicht zuletzt auch auf Wunsch der Politik. So verlangte die Bürgermeisterin Anne Hidalgo, dass anstelle der ursprünglich geplanten 270 Klassik-Konzerte nur deren 150 stattfinden und der Rest Stilrichtungen wie Rock, Hip Hop oder World Music zur Verfügung gestellt wird. Man öffnet sich damit einem neuen Publikum und will eine Brücke schlagen zwischen den beiden Arten von Paris, die die Philharmonie de Paris auch geografisch verbindet: Den vornehmen Boulevard périphérique und die umliegenden, sozial schwächeren Vorstädte.

So lassen sich auch die Sujets von BETC erklären: Klassik trifft auf Populärkultur. Mit der Universalsprache Musik sollen steife Grenzen und Normen gesprengt – und diejenige Musik «verschlungen» werden, die einem gefällt. Schliesslich sollen auch jene Bevölkerungsteile etwas vom 380 Millionen Euro teuren Prunkbau haben, die sich nichts aus Mozart und Abendgarderobe machen. (hae)

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