Die echten Issues

Die dänische Agentur Hjaltelin Stahl hat zur jährlichen Bademode-Sonderausgabe von Sports Illustrated ebenfalls eine Spezialausgabe lanciert - und macht damit auf die Plastikverschmutzung der Weltmeere aufmerksam.

Am 8. Juni 2019, dem World Ocean Day, hat die NGO Plastic Change «The Plastic Issue» lanciert, kurz nachdem Sports Illustrated die «Swimsuit Issue» veröffentlicht hat.

Optisch stark an das Original anlehnend, zeigt «The Plastic Issue» das ehemalige Sports-Illustrated-Cover-Model Solveig Mørk, eine bekennende Umweltschützerin. Mørk posiert an einem verschmutzten Strand und rückt somit das Plastikproblem – «the real issue» – in den Fokus.

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Die Kampagne generierte viel Aufmerksamkeit für die Landingpage, die Tipps gibt, wie man den täglichen Plastikgebrauch auf ein Minimum reduzieren kann. Zudem wurde ein Kalender mit weiteren Tipps und Facts zur Plastikverschmutzung lanciert.

Zudem wurde die Thematik auch von anderen grossen Playern aufgegriffen. So lancierte beispielsweise Pornhub im August «The Dirtiest Porn ever», um auf die Problematik aufmerksam zu machen (Werbewoche.ch berichtete).

Das Cover der «Plastic Issue» hat es ausserdem in den offiziellen Wettbewerb um einen Platz in der nächstjährigen Sports Illustrated geschafft. Somit wurde das ursprüngliche Magazin schlussendlich selbst Mittel zum Zweck.

Die NGO Plastic Change hatte in diesem Jahr bereits mit dem dystopischen Kurzfilm auf die Meeresverschmutzung aufmerksam gemacht (Werbewoche.ch berichtete).

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