Mobiliar überrascht am Locarno Film Festival mit Blackout

Mit einem fingierten Stromausfall auf der Piazza Grande macht die Mobiliar ihre Werbung zum Live-Erlebnis – und zeigt, was «Besser zusammen» in der Praxis bedeutet.

Mobiliar-Werbung überrascht Publikum am Locarno Film Festival. Quelle: zvg
Mobiliar-Werbung überrascht Publikum am Locarno Film Festival. Quelle: zvg

Am Locarno Film Festival hat die Mobiliar ihr Publikum auf der Piazza Grande mit einem unerwarteten Kniff überrascht: einem fingierten Stromausfall mitten im Sponsoring-Spot. Was wie eine technische Panne wirkte, war sorgfältig inszeniert – und machte den Ort der Aufführung selbst zum Teil der Geschichte. Die Aktion steht im Zeichen des 200-Jahr-Jubiläums der Mobiliar und ihres Genossenschaftsmottos «Besser zusammen».

Wenn die Leinwand plötzlich schwarz bleibt

Stromausfall überrascht Publikum am Locarno Film Festival. Quelle: zvg
Stromausfall überrascht Publikum am Locarno Film Festival. Quelle: zvg

Der Sponsoring-Spot beginnt wie eine klassische Mobiliar-Werbung: Ein Leopard nutzt einen unachtsamen Moment seines Tierpflegers und büxt aus seinem Gehege aus. Doch im spannendsten Augenblick passiert das Unerwartete – mitten auf der Piazza Grande fällt der Strom aus. Nicht nur im Film, sondern auch auf dem Platz selbst. Die Leinwand wird schwarz, der Ton verstummt. Für einen Moment scheint der Kinoabend vorbei, bevor er überhaupt begonnen hat.

Erst nach einigen bangen Sekunden springt der Projektor wieder an. Statt des Spots sehen die Zuschauer:innen jedoch zunächst nur den Lichtkegel des Filmprojektors und die Schatten zweier Operateur:innen. Vor den Augen des Publikums versuchen die Tessinerin und der Deutschschweizer jeder für sich, den Schaden zu beheben – und erst gemeinsam gelingt es ihnen, Bild und Ton zurückzubringen. Mit dem Spot kehrt auch das Markenzeichen des Festivals auf die Leinwand zurück: Der Leopard hinterlässt auf seiner Erkundungstour Schäden, wie man sie von einer übermütigen Hauskatze kennt – nur etwas grösser.

Mehr als ein Kinospot – die Mobiliar am Locarno Film Festival

Der Auftritt am Locarno Film Festival ist kein klassisches Sponsoring. Als Hauptpartnerin engagiert sich die Mobiliar seit 2017 für das Schweizer Filmschaffen. Mit der «Rotonda by la Mobiliare» schafft sie zudem einen zentralen Ort, an dem sich Festivalbesucher:innen begegnen, austauschen und gemeinsam Kultur erleben können. Im Tag-on sowie in Print- und Online-Massnahmen führt die Reise des Leoparden schliesslich genau dorthin.

«Zum 200-Jahr-Jubiläum wollten wir zeigen, dass ‹Besser zusammen› mehr ist als ein Motto», sagt Olivier Benoit von der Mobiliar. «Denn wenn etwas schiefgeht, zeigt sich, wie wertvoll Zusammenhalt ist. Genau darum geht es uns als Genossenschaft seit 200 Jahren.»

Susen Gehle und Andy Lusti von insighters erklären das Grundprinzip der Idee: «Die Mobiliar erzählt seit Jahren humorvolle Geschichten über Missgeschicke. Das Locarno Film Festival erzählt grosse Filmgeschichten. Die Idee war es, dies im Sponsoring-Spot nicht nur zu zeigen, sondern den Ort seiner Aufführung zum Teil der Geschichte zu machen.»

Produktion mit Künstlicher Intelligenz – ohne echte Leoparden

Idee und Konzept stammen vom Kreativkollektiv insighters. Gemeinsam mit der Filmproduktion Stories wurden daraus die Bildwelten und die filmische Umsetzung entwickelt. Für die visuelle Realisierung des Spots sowie der begleitenden Massnahmen kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Das Zusammenspiel aus kreativer Idee, Regie, Schnitt, präzisem Prompting, unzähligen Iterationen und viel Liebe zum Detail soll es ermöglicht haben, die Geschichte glaubwürdig zu erzählen – ohne dass bei der Produktion echte Wildtiere eingesetzt werden mussten.


Verantwortlich bei Mobiliar: Davide Pincin (Leiter Marketing), Sandra Denier (Leiterin Marketing-Kommunikation), Angéline Willisch (Marketing Communication Managerin), Olivier Benoit (Marketing Communication Manager). Kreation: Insighters: Andy Lusti, Susen Gehle, Lukas Wietlisbach (Creative Direction, Konzeption/Text, Art Direction). Produktion: Stories: Tobias Fueter (Director, Editing), Lukas Fröhlich (Director, Color Grading, Keyvisual), Sebastian Klinger (VFX), Michèle Seligmann (Producer), Jingle Jungle / Federico Bettini (Audio, Sound Design).

 

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