Kampagne Früherkennung AMD: Gittermuster als Warnsignal
Life Science Communication lanciert im Auftrag von Retina Suisse eine Kampagne zur Früherkennung der Altersbedingten Makuladegeneration. Alltägliche Gittermuster wie Tennisschläger oder Einkaufskorb sollen Menschen ab 50 Jahren für den Amsler-Gitter-Sehtest sensibilisieren.

Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) gilt als häufigste Ursache für einen Sehverlust im Alter. Weil die Erkrankung oft erst spät erkannt wird, hat Life Science Communication im Auftrag von Retina Suisse die Kampagne Früherkennung AMD entwickelt. Sie richtet sich an Menschen ab 50 Jahren und will für die Anzeichen der Krankheit sensibilisieren.
Es gibt zwei Formen der Altersbedingten Makuladegeneration: die trockene und die feuchte AMD, wobei die trockene Form häufiger auftritt. Die feuchte Variante schreitet schnell fort und muss umgehend behandelt werden. Ohne Behandlung führt sie innert kurzer Zeit zu einem schweren, bleibenden Verlust des zentralen Sehvermögens bis hin zu einer möglichen Erblindung.
Früherkennung als zentrale Botschaft
Anzeichen für eine AMD sind eine verschlechterte Sehschärfe, die durch eine Lesebrille nicht korrigiert werden kann, Nachtblindheit, schlechtes Kontrastsehen oder verzerrtes Sehen. Wer Veränderungen des Sehens feststellt, sollte möglichst schnell eine Augenärztin oder einen Augenarzt aufsuchen. Dies ist die zentrale Botschaft der neuen Früherkennungskampagne von Retina Suisse.

Gittermuster als Eye-Catcher
Um Menschen ab 50 Jahren für AMD zu sensibilisieren, hat Life Science Communication im Auftrag von Retina Suisse eine Kampagne entwickelt, die mit unerwarteten Sujets aufwartet. Gittermuster aus dem Alltag – etwa ein Einkaufskorb oder ein Tennisschläger – leiten zum Amsler-Gitter-Sehtest über. Dieser einfache Sehtest gibt Hinweise auf eine mögliche AMD. Die Botschaft dazu lautet, dass Menschen ab 50 Jahren jährlich einen Check-up bei der Augenärztin oder dem Augenarzt machen sollen.

Die Kampagne startet in der Deutschschweiz und soll schrittweise über mehrere Jahre hinweg in der ganzen Schweiz umgesetzt werden. Die Sujets sind auf digitalen Screens in zahlreichen Bahnhöfen, auf Hängekartons in Bussen des öffentlichen Verkehrs, in Inseraten von Publikums- und Fachmedien, auf Postkarten in Wartezimmern von Augenärzten sowie auf Posts und in Podcasts auf verschiedenen Social-Media-Kanälen präsent. Die Kampagnenwebseite www.augentesten.ch enthält alle Kampagneninfos und Downloads mit weiterführenden Broschüren.

Erfahrung mit Präventionskampagnen
Life Science Communication spielte in der Konzeption der Kampagne die langjährige Erfahrung mit Präventionskampagnen und der patientenzentrierten Kommunikation aus. Die Agentur begleitet neben Kund:innen aus der Pharma-, Biotech- und Medtechbranche auch zahlreiche Non-Profit-Organisationen und Patientenorganisationen.

Weitere Informationen zur Kampagne finden sich auf der Kampagnenwebseite www.augentesten.ch.
Verantwortlich bei Retina Suisse: Susanne Trudel, Auftraggeberin. Strategie, Konzeption, Umsetzung: Mark Bächer und Sarah Hartinger, Life Science Communication. Design und Visuelle Gestaltung: Gabriel Alber, Life Science Communication
