Evoq entwickelt integrierte Brustkrebskampagne für die Krebsliga Schweiz
Evoq hat gemeinsam mit der Krebsliga eine Fundraising-Kampagne zum Thema Brustkrebs lanciert. Mit dem Ansatz «Brustkrebs betrifft uns alle!» stellt die Zürcher Agentur die Solidarität ins Zentrum. Mit einer prägnanten Idee macht sie die gesellschaftliche Dimension der Krankheit sichtbar und mobilisiert neue Spenderinnen und Spender.
In der Schweiz erhalten jedes Jahr 6600 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Sie sind Mütter, Partnerinnen, Töchter, Schwestern und Freundinnen, die mit Brustkrebs leben. Und mit ihnen ebenso viele Familien, deren Alltag von Angst, Sorgen und Hilflosigkeit belastet ist.
Von der Einzelkämpferin zur Solidaritätsbewegung
Am gemeinsamen Kreativ-Workshop hat die Agentur mit dem Kunden die zentralen Ansatzpunkte für die Kampagnenentwicklung identifiziert: Brustkrebs löst eine hohe Betroffenheit aus, die weit über die Patientinnen hinaus reicht.
Im anschliessend entwickelten Konzept bricht evoq mit dem gängigen Ansatz Krebs als Einzelschicksal darzustellen und inszeniert eine betroffene Frau in ihren unterschiedlichen Lebensrollen: als Mutter, Partnerin, Tochter und Freundin. Diese Perspektive macht die Tragweite der Erkrankung unmittelbar erfahrbar und schafft Identifikationspotenzial weit über die Direktbetroffenen hinaus: «Es hätte auch mich oder meine Liebsten treffen können.»
Olivia Schmidiger, Fachspezialistin Public Fundraising bei der Krebsliga Schweiz, sagt: «Mit dieser emotionalen Nähe unterstreicht evoq nicht nur die Dringlichkeit des Themas, sondern bewirkt auch eine Haltung der Solidarität. Eine Solidarität, die über blosses Mitleid mit Betroffenen hinausgeht und die gesellschaftliche Dimension der Krankheit sichtbar macht.»
Bekannte Symbolik eigenständig inszeniert
Die visuelle Umsetzung der Kampagne fokussiert bewusst auf dokumentarische Authentizität und erzählt die Geschichte von Katharina. Katharina die Mutter, die Partnerin, die Freundin. Diese unterschiedlichen Perspektiven und die fast schmerzhafte Authentizität werden in der prägnanten Kernbotschaft auf den Punkt gebracht: Brustkrebs betrifft uns alle!
Dabei bricht die Gestaltung mit zurückhaltenden, stereotypen Rosa-Tönen, sondern setzt selbstbewusst auf sattes Pink. Kombiniert mit dem leuchtenden Krebsliga-Orange und dem dynamischen Einsatz der Solidaritätsschlaufe entsteht eine eigenständige Visualität mit ausgesprochener Wiedererkennbarkeit.
Wiedererkennbare Eigenständigkeit über alle Massnahmen
Im Fokus der NPO-Kampagne steht der Streuwurf, der an eine Million Haushalte in der ganzen Schweiz verteilt wird und die bestehende Spendenbasis erweitert. Digital Out of Home sowie Display Ads erhöhen die Sichtbarkeit und Reichweite. Mit Social Media Stories, Reels und Paid Posts werden weniger involvierte sowie jüngere Zielgruppen angesprochen und machen auf die Dringlichkeit des Themas sowie die wichtigen Angebote der Krebsliga aufmerksam.
Aline Meierhans, Fachspezialistin Marketing bei der Krebsliga Schweiz, sagt: «Dank der integrierten Herangehensweise und engen Zusammenarbeit mit evoq ist es uns gelungen, eine konsistente Markenpräsenz und hohe Wiedererkennbarkeit über alle On- und Offline-Kommunikations- sowie Werbekanäle zu erreichen. So konnten wir eine über alle Disziplinen integrierte Kampagne konzipieren, kreieren und ausspielen.»
Verantwortlich bei Krebsliga Schweiz: Eva Helene Röse Ilardi (Leiterin Public Fundraising), Olivia Schmidiger (Fachspezialistin Public Fundraising), Aline Meierhans (Fachspezialistin Marketing). Verantwortlich bei evoq communications AG: Adrian Schaffner (Mandatsleitung), Susanne Pfäffli (Creative Direction, Konzept, Text), Markus Wohlhüter (Konzept, Art Direction), Gianluca Flütsch (Grafik-Design), Daniel Kuster (Projektleitung, Produktion). Fotografie: Sophie Frei (Fachspezialistin Grafik & Gestaltung) Krebsliga Schweiz.







