Wie Coupons bei Kaufabbrüchen eingesetzt werden

E-COMMERCE Der Versuch, Kaufabbrecher mit Gutscheinen oder Rabatten zu ködern, kann die richtige Strategie sein, den Kunden kurz vor dem Absprung noch vom Kauf zu überzeugen. Doch so mancher Online‐Schnäppchenjäger hat das durchschaut und nutzt die Gunst der Stunde. Knapp ein Viertel der Nutzer brechen ihren Online‐ Kauf absichtlich ab, um einen Gutschein oder ein Rabattangebot zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Connexity. Die Studie wurde unter 4’ooo Online-Einkäufern im September 2015 in Nordamerika durchgeführt. Dabei spekulieren 53 Prozent auf den Erlass der Versandkosten, idealerweise einen Gratisversand ohne Mindesteinkaufswert (45 Prozent). Rabatte sind mit Abstand die beliebtesten Gutscheine bei den Kunden auf dem Absprung: 33 Prozent der Kaufabbrecher erhoffen sich einen Rabatt auf den Artikel oder auf die Gesamtbestellung.Online-Händler sollten in ihrem Retargeting‐Plan bei der Vergabe von Rabatten Kriterien wie Höhe des Warenkorbwerts oder kostspielige Versandkosten berücksichtigen. Ausserdem sollten sie nicht sofort den Gratisversand anbieten, sondern zunächst Rabatte bei den Versandkosten testen. So haben sie eine gute Chance, ihre Margen zu halten.Weitere Infos in der Infografik:
Coupons
ie Untersuchung von Connexity wurde im September 2015 unter 4.000 Online-Einkäufern durchgeführt. Die befragten Online-Einkäufer wurden auf Shopping-Seiten im Connexity Bizrate-Netzwerk aus über 5.000 Online-Händlern in den USA und Kanada zufällig ausgewählt.

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