Post will Quickmail Holding übernehmen

Weil Quickmail und Quickpac nicht mehr eigenständig bestehen können, beabsichtigt die Schweizerische Post eine Übernahme der beiden Unternehmen. Die Weko muss dem Kauf allerdings noch zustimmen.

Sinkende Briefmengen und der intensive Wettbewerb seien für die beiden Logistikunternehmen zu einem Problem geworden, womit diese nicht mehr eigenständig bestehen können, teilte die Post am Donnerstag mit. Quickmail und Quickpac hätten daher aktiv nach Käufern gesucht.

Mit einer Übernahme könne die Post «die Fortsetzung der Dienstleistungen für die Kunden sicherstellen», heisst es weiter. Zudem könnten bestehende Synergien genutzt sowie ihre Logistik besser ausgelastet werden. Daher sei eine hundertprozentige Übernahme der Quickmail Holding zeitnah geplant. Diese müsse aber noch von der Wettbewerbskommission Weko genehmigt werden.

Die Gewerkschaft Syndicom fordert in einem Schreiben, dass die Post allen 3500 Mitarbeitenden der Quickmail Holding eine neue Stelle anbietet. Dass durch die Übernahme systemrelevante Aufgaben durch den Staatsbetrieb sichergestellt bleiben, begrüsst die Gewerkschaft. Sowie auch der dadurch verschwindende Wettbewerb, welcher dem Service Public geschadet hätte. Die Übernahme bremse den Druck auf die Arbeitsbedingungen etwas ab und stärke die Grundversorgung. (SDA/swi)

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