Google-Suche auf dem Smartphone: Gefunden wird, wer Marke und Content stärkt!
Wer nicht gerade an einem Projekt mit künstlicher Intelligenz oder Machine Learning arbeitet, dem kann es manchmal ja schon mulmig werden: Wie schaffen wir Normalsterblichen es mit unseren Webseiten noch in Googles Trefferlisten?
Für die Suche reicht schon ein Voice-Befehl
eingegeben), dem wird die Antwort manchmal auch vorgelesen. Man braucht also das Smartphone nicht einmal mehr zu berühren, um sich schlau zu machen.. Die wir eben nicht mehr haben…
Ständige Optimierung macht Top-Ränge bei Google schwer zugänglich
Weil viele Webseiten immer besser optimiert werden, wird es laufend schwieriger, mit eigenen Inhalten auf den vorderen Rängen zu erscheinen. Dazu verkauft Google immer mehr Werbung, so dass weiterer Platz auf der Trefferliste verlorengeht und viele Suchanfragen beantwortet die Box des Knowledge Graphs gleich direkt: Für Öffnungszeiten oder Fotos eines Restaurants beispielsweise braucht man nicht mehr auf die Restaurantseite weiterzuklicken, das beantwortet Google gleich selbst., wie Google zunehmend die Nutzer selber informiert, anstatt sie zu den Webseiten weiterzuleiten, auf denen die Antworten zu den Suchanfragen ursprünglich gefunden wurden.
Die digitale Zukunft sichern
Daraus folgert Fishkin, dass man seine digitale Zukunft sichern sollte, indem man eigene Inhalte für direkte Antworten in Googles mobilen Trefferlisten optimiert (on-SERP SEO) und so wenigstens seine Marke bekanntmacht. Denn Website-Besucher wird Google mittelfristig immer weniger vermitteln, zumal es immer anspruchsvoller wird, in die organischen Trefferlisten zu gelangen. Schafft man es aber, seine Marke bekanntzumachen, hat man leichteres Spiel, gefunden zu werden und Besucher später via Newsletter oder PR anzusprechen. kann man sich weiterhin recht effizient in den vorderen Rängen von Suchmaschinen positionieren.* Walter Schärer befasst sich seit den Anfängen des WWW mit Themen rund um Online und Content Marketing. Den Internet-Hype von 1998-2000 und den anschliessenden Crash 2001 hat er als Consultant in einer Web-Agentur hautnah miterlebt. Danach leitete er während 15 Jahren die Internetabteilungen mehrerer Schweizer Konzerne. Seit 2017 ist der Internet-Pionier wieder zurück auf der Agenturseite als Director Marketing & Business Development bei BlueGlass Interactive in Zürich. In seiner MK-Kolumne ordnet er in loser Zeitabfolge Internettrends ein und gibt seine Meinung dazu ab.

