Die fünf kuriosesten Fakten zur weltweiten Internetnutzung

INTERNETNUTZUNG In Asien wird am Meisten gesurft, in Südkorea kaufen mehr Kunden als sonst auf der Welt ihre Lebensmittel online ein und in Singapur wird Lipgloss häufiger über das Smartphone gesucht als über den Desktop-Computer. Diese und weitere Kuriositäten hat Google aus den Ergebnissen des «Consumer Barometer» zusammengestellt.
ConsumerBarometer_Grafik
84 Prozent der Schweizer kaufen ihre Flugtickets online ein.Zu ihrer Mediennutzung und ihrem Online-Shopping-Verhalten wurden vom TNS Infratest mehr als 150.000 Onliner weltweit befragt. Egal ob Gerätenutzung, Recherche, Online-Shopping oder Produktbewertungen – Verbraucher aus Hongkong, Südkorea und Singapur führen die Ranglisten an. Nur in einigen anderen westeuropäischen Ländern, beispielsweise Grossbritannien und den Niederlanden, kommen die Konsumenten an die Internet-Aufgeschlossenheit aus Fernost heran.Kuriositätenkabinett der globalen Webnutzung1. Frisch online aufgetischt: Jeder dritte Internetnutzer in Südkorea kauft Lebensmittel im Online-Supermarkt; ein Viertel von ihnen über das Smartphone. Von einer solchen Akzeptanz für Essbares aus dem Web können Händler hierzulande nur träumen. In der Schweiz beträgt die Online-Quote bei Lebensmitteln 3 Prozent.2. Schminke aus dem Smartphone: In Singapur ist das Smartphone für die Auswahl und Recherche von Make-up wichtiger als der Desktop-PC: 42 Prozent aller Einkäufe für Puder und Lipgloss wird via Smartphone recherchiert, nur 36 Prozent über den Computer.3. E-Commerce ist Ländersache: Kanadas Konsumenten sind im weltweiten Vergleich äusserst resistent gegen Online-Shopping. Nur 21 Prozent ihrer letzten Käufe fanden online statt. Ähnliches Bild in in der Schweiz – hier sind es 17 Prozent. Die E-Shopping-Heroes sind die Südkoreaner: Jeder zweite Kauf erfolgte zuletzt online.4. Weisse Ware mobil aussuchen: Kleiner Bildschirm als Mobile-Shopping-Hürde – in Hongkong kein Thema. Jeder zweite Online-Shopper sucht sich dort passende Haushaltsgeräte wie etwa Waschmaschinen per Smartphone aus.5. Internet-Plappermäuler: In China ist der Mitteilungsdrang nach einem Shopping-Bummel besonders gross. Jeder dritte Befragte der Volksrepublik hat seinen letzten Kauf online bewertet. Das ist Weltspitze. Die Finnen sind dagegen zumindest im Internet so wortkarg, wie man ihnen allgemein nachsagt. Nur drei Prozent äussern sich nach einem Online-Kauf in Bewertungsportalen.Weitere Ergebnisse sind unter www.consumerbarometer.com ersichtlich.

More articles on the topic