Branding: Fünf Tipps für bessere Creatives
1. Das Design muss zum Ziel passenIntegrieren Sie interaktive Features in das Creative, die zu Ihren Marken- und Kampagnenzielen passen. Beispielsweise kann der User den neuen Sportschuh direkt im Werbemittel in einer Videogalerie oder mit Hilfe einer Zoom-Funktion näher erkunden. Dabei gilt die Regel: Setzen Sie nie mehr als zwei interaktive Elemente ein, damit das Werbemittel nicht überladen wirkt und der User vor lauter Möglichkeiten nicht weiß, was er zuerst ausprobieren soll.2. Das Intro sollte für mehr Aufmerksamkeit sorgenWecken Sie sofort beim Start des Werbemittels die Neugier des Users. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sich mit dem Werbemittel beschäftigt. Dies mündet in hohe Interaktionsraten und lange Verweildauer, sowohl auf dem Werbemittel als auch später auf der Landingpage. Animationen, wie beispielsweise ein Bild, das den Bildschirm sprengt, ein kurzes Video, transparente Overlays oder High-Impact-Bilder von Menschen oder Produkten, weisen dabei positive Resultate auf.3. Der Content muss klar und fokussiert seinUser werden im Internet mit Content überfrachtet. Sie sehen mehrere tausend Werbebotschaften pro Tag. Vermitteln Sie Ihre Werbebotschaft deshalb so schnell und so eindringlich wie möglich. Die Länge des Haupttextes im Werbemittel sollte für Desktop-Anzeigen nicht mehr als zwölf bis 15 Wörter betragen, auf Mobile acht bis zehn. Jede Textzeile muss stark genug sein, um für sich allein zu stehen. Die Anzeige von Markenname und Logo im Werbemittel sollte häufig erfolgen.4. Call-to-Actions sind entscheidendNeben der Präsentation der Werbebotschaft ist die Handlungsaufforderung im Creative genauso wichtig. Formulieren Sie den Call-to-Action so präzise und kurz wie möglich und achten Sie darauf, dass er exakt zu den Leistungszielen Ihrer Kampagne passt. Binden Sie ihn an prominenter Stelle im Werbemittel ein. Ist der Call-to-Action in der Anzeige ständig sichtbar, ist es wahrscheinlicher, dass der User die gewünschte Handlung auch tatsächlich ausführt.5. Dem User die Wahl und Kontrolle gebenUntersuchungen zufolge reagieren User positiver auf Werbemittel, wenn sie Wahl- und Kontrollmöglichkeiten haben. Integrieren Sie interaktive Features, die der User selbst aktivieren muss, zum Beispiel Videos, Bildergalerien oder Gaming-Elemente. So kann er selbst bestimmen, wie er die Werbung erlebt und wie sehr oder ob er interagieren möchte.Jörg Schneider, Country Manager Germany, Undertone: „Das Ziel jeder Marke sollte es sein, den Konsumenten ein interaktives, unterhaltsames und vor allem relevantes Werbeerlebnis zu bieten. Je mehr Entscheidungsmöglichkeiten der User hat, desto eher setzt er sich mit den Werbeinhalten auseinander. Kontrolle für den User, Relevanz der Inhalte und Unterhaltsamkeit sind Mehrwerte, die auch dem Trend der wachsenden Adblocker-Nutzung entgegentreten. Wird eine positive Emotion vermittelt, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Markenerinnerung und die finale Kaufentscheidung gelegt.“
