«Artificial Intelligence verändert die Spielregeln im Geschäft»
Ein Flashback auf den gestrigen Tag: Stewart Butterfield, CEO von Slack, einer Messenger Applikation die sehr schnell wächst, unterstrich, dass E-Mail als Kanal nicht verschwinden wird. Gleichzeitig meint er jedoch, dass Kollaborationslösungen wie Slack an Bedeutung gewinnen werden, weil diese einerseits Transparenz ermöglichen und gleichzeitig die laterale Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinweg sicherstellen. Damit sagt er implizit, dass die hierarchische top-down Kommunikation an Bedeutung verlieren wird. Die firmeninterne Kommunikation erfährt eine gewisse Demokratisierung was zu Produktivitätssteigerungen führen kann.e-Mail-Signaturen als BaustelleE-Mail-Signaturen sind auf den ersten Blick ein Nebenschauplatz. Bei etwas genauerer Betrachtung kann die Signatur jedoch in sieben Elementen gesehen werden. Die Kontaktdetails, Namen und Funktion, Logo, Promotions-Banner, Feedback-Button, Social Media Icons und Compliance-Statement. Diese erweiterte Sicht auf die Signatur macht deutlich, dass die Pflege dieser Elemente Teil der digitalen Visitenkarte sind (www.exclaimer.de).Brands brauchen Geschichten
Andrew McAfee, MIT Professor hat mit seinem Beitrag klar gemacht, dass bisherige Führungsgrundsätze fundamental zu hinterfragen sind. Er propagiert Routinearbeiten den Maschinen zu überlassen und den Menschen dort einzusetzen wo Beurteilungsfähigkeit (judgement) notwendig ist. Dass sich künstliche Intelligenz und Machine-Learning deutlich schneller entwickeln werden als angenommen wurde mit folgendem Beispiel veranschaulicht: Vor 20 Jahren hat ein Computer das erste Mal den Schachweltmeister geschlagen. Experten haben vor zwei Jahren geschätzt, dass es mindestens 10 Jahre brauchen würde, bis das Gleiche mit dem Go-Spiel möglich würde. Der amtierende Go-Weltmeister wurde kürzlich von einem Computer 4:1 geschlagen! Wer AI (Artificial Intelligence) als Schlagwort oder Hype apostrophiert lebt also gefährlich.Und hier die drei Machine-Age Hypothesen von Andrew:
Andrew McAfee, MIT Professor hat mit seinem Beitrag klar gemacht, dass bisherige Führungsgrundsätze fundamental zu hinterfragen sind. Er propagiert Routinearbeiten den Maschinen zu überlassen und den Menschen dort einzusetzen wo Beurteilungsfähigkeit (judgement) notwendig ist. Dass sich künstliche Intelligenz und Machine-Learning deutlich schneller entwickeln werden als angenommen wurde mit folgendem Beispiel veranschaulicht: Vor 20 Jahren hat ein Computer das erste Mal den Schachweltmeister geschlagen. Experten haben vor zwei Jahren geschätzt, dass es mindestens 10 Jahre brauchen würde, bis das Gleiche mit dem Go-Spiel möglich würde. Der amtierende Go-Weltmeister wurde kürzlich von einem Computer 4:1 geschlagen! Wer AI (Artificial Intelligence) als Schlagwort oder Hype apostrophiert lebt also gefährlich.Und hier die drei Machine-Age Hypothesen von Andrew:
- Die optimale Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine verändert sich schnell
- Die Crowd liefert bei der Lösung komplexer Aufgaben meist bessere Ergebnisse als ein einzelnes Unternehmen
- Die Wertschöpfung bewegt sich von Produkten hin zu Plattformen

Ein weiterer spannender und intensiver Tag an der Inbound geht zu Ende und natürlich bleibt der authentische Auftritt von Michelle Obama am frühen Morgen in bester Erinnerung. Zeit also im Ausstellungsbereich etwas zu Chillen.Inbound 2017 BostonUnser Korrespondent Christoph Oggenfuss schreibt diese Woche täglich von der Inbound 2017 Marketing Konferenz in Boston. Mit 21’300 Teilnehmenden aus ca. 100 Ländern und fast 300 Speakern ist die Inbound wohl die grösste Marketing-Konferenz weltweit.
