Es werde Licht

Die irische Agentur The Company of Huskies zeigt, wieso Printwerbung auch heute noch fasziniert.

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Zugegeben: Das Konzept, dass ein erst unsichtbarer Teil eines Textes dessen Sinn komplett verändert und in eine andere Richtung lenkt, ist in der Werbung nicht ganz neu. Aus düster wird positiv, aus bedrohlich erfreulich – das Prinzip wurde in der Werbung schon unzählige male angewendet

Aber was mit Drucktechnik und kreativem Papiereinsatz möglich ist, mag auch 2018 noch zu begeistern. The Company of Huskies aus Dublin hat für die NPO Suas, die sich für den Kampf gegen Leseschwäche und Analphabetismus bei Kindern aus aller Welt stark macht, eine ganzseitige Zeitungsanzeige kreiert. Die Botschaft: Wer lesen kann und alles versteht, hat es im Leben einfacher. Treffender als mit diesem Inserat hätte man sie nicht umsetzen können. Gegen das Licht gehalten, verwandeln sich die düsteren Zukunftsaussichten eines Achtjährigen in Selbstbewusstsein und Zuversicht. (hae)

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Es werde Licht

Bike for Brussels und die Agentur Mortierbrigade haben Velofahrer mit Hilfe eines interaktiven LED-Tunnels vor Augen geführt, dass ohne Licht fahren eine sehr dumme Idee ist.

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Das ist sie wirklich. Ohne Licht Fahrrad zu fahren gehört mitunter zu den kopflosesten Aktivitäten im Strassenverkehr. Irgendwo im Bereich betrunken Autofahren oder am Steuer SMS lesen. Man fühlt sich vielleicht gesehen, ist es aber absolut nicht.

24 Prozent beträgt in Brüssel der Anteil der Velofahrer, die sich der Notwendigkeit eines Lichtes noch nicht bewusst sind. Kommunikation kann hier aufklären und sensibilisieren. Die Agentur Mortierbrigade hat einen interaktiven Licht-Tunnel gebaut und ihn auf einem Fahrradweg platziert. Die Technik erkennt, ob das durchfahrende Velo mit Licht ausgerüstet ist und begleitet – falls nicht – den Fahrer mit einer Projektion, die im Umfall endet. Ganz ohne Schmerzen, aber mit pädagoischem Effekt. Und wortwörtlich Licht am Ende des Tunnels: Als Give-aways gab’s Velolicht und Leuchtweste. Erhellend! (hae)

Es werde Licht

Der «Portrait Lighting»-Modus der neuen iPhone-Generation soll beeindruckende Porträt-Fotografie ermöglichen. Zumindest im Werbespot klappt das ziemlich gut.

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Der Portrait Lighting Modus ist die Weiterentwicklung des im vergangenen Jahr eingeführten Portrait Photo Modus und ist Teil des iPhone 8 Plus – vorerst in einer Beta-Version. Der Portrait Photo Mode nutzte die Dual-Kamera, um die zu fotografierende Person vom Hintergrund zu trennen und so Tiefenschärfen-Effekte zu erzielen, die sonst eher aus der DSLR-Fotografie bekannt sind (oder die nachträglich «künstlich» erzeugt werden mussten). Das Resultat: Fotos sehen schnell einmal «professionell» und nicht mehr nach Smartphone aus.

Der Portrait Lighting Mode nutzt den selben technischen Ansatz, ergänzt diesen aber noch um die Beleuchtung. So wird es möglich, Vorder- und Hintergrund unabhängig voneinander aufzuhellen oder abzudunkeln. Etwas, was man sonst nur mit Beleuchtung schafft.

Es stehen fünf Beleuchtungs-Modi zur Verfügung, die auch im Nachhinein noch geändert werden können, sofern das Foto im Porträt-Modus geschossen wurde. So kann beispielsweise im «Stage Light Mode» auf Knopfdruck der Hintergrund schwarz verdunkelt werden. Etwas, das in Tests teilweise noch mehr schlecht als recht funktioniert – in der Werbung aber schon perfektioniert scheint. Vielleicht ist deshalb die Kommentarfunktion beim Spot «Portaits of Her» deaktiviert. Und vielleicht weist das Video deshalb ein bemerkenswert mieses Bewertungsverhältnis von 14’300 Daumen hoch zu 14’800 Daumen runter auf.

Denn zumindest im Spot sieht die Funktion beeindruckend aus. Die Dame im Film ist Shannon Wise, die Sängerin der Band The Shacks, welche den gespielten Song «This Strange Effect» performt. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=REZl-ANYKKY

Es werde Licht

Mother London und Ikea verzücken mit einer emotionalen Licht-Kampagne.

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Die Message: Licht hat einen derart grossen Einfluss auf unsere Umgebung, unser Empfinden, unsere Gefühle, dass wir uns eigentlich erstaunlich selten mit dem Thema beschäftigen. Aus Ikea-Sicht würde das natürlich bedeuten: Ab in die nächste Filiale und für die Wohnung ein neues, schönes Lampen-Konzept zusammenkaufen.

Dass Beleuchtung den Unterschied machen kann, hätte man aber wesentlich weniger herzerwärmend erzählen können, als dies Mother London für den Schwedischen Möbelgiganten tut. Als Teil der «The Wonderful Everyday»-Kampagne bringt ein Junge den trostlosen Heimweg seiner Mutter zum Leuchten. Und die Augen der Zuschauer. Unterlegt mit dem Song «Lighthouse» von Patrick Watson.

«I love Ikea even more now» schreibt eine berührte Zuschauerin auf Youtube. So muss Werbung. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=S2L5IE3LniY

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