Epica: Gold für Leo Burnett und Ruf Lanz

Seit Montag werden die Gewinner der Epica Awards 2014 bekannt gegeben. Leo Burnett Schweiz und Ruf Lanz sichern sich Gold. FCB Zürich gewinnt Silber.

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163 Einreichungen von 11 Agenturen aus der Schweiz sind angetreten gegen 3422 weltweite Einreichungen von 585 internationalen Agenturen. Und «einmal mehr haben wir ein paar sehr schöne Arbeiten aus der Schweiz», wie Mark Tungate, Editorial Director Epica, nach dem ersten von drei Tagen der Sichtung dieser Arbeiten an die Adresse der Werbewoche bestätigen konnte. Rund 25 Redaktorinnen und Redaktoren von über 40 Fachzeitschriften aus aller Welt bewerten die Einreichungen mit Noten zwischen 1 und 10. Nach den einleitenden Erläuterungen zum jeweiligen Case werden die Arbeiten sowie meistens ein Case-Movie projiziert. Dann haben die Jurymitglieder fünf Sekunden, um sich auf ihrer Abstimmungskonsole ihre Meinung zu bilden. Ein faires System, denn auch in der Realität wird den Werbesujets kaum mehr Zeit zugestanden, um das Zielpublikum für sich gewinnen zu können. Trotzdem bleibt natürlich auch bei diesem Award-Meeting im Radisson Blue in Amsterdam genug Raum, um eventuell übersehene Ideen in einer «Wildcard»-Diskussion noch einmal vor dem Plenum ins Spiel zu bringen. Das war bei den Schweizer Goldgewinnern bis jetzt aber nicht nötig.

In der Kategorie «Consumer Direct» gewinnt die Zürcher Agentur Leo Burnett Schweiz Gold mit dem Kuh-Marathon für Bio Suisse (Werbewoche.ch berichtete). Insgesamt zehn Kühe aus unterschiedlichen Schweizer Regionen nahmen daran teil, ohne dass sie den eigenen Bio-Hof verlassen mussten. Ausgestattet mit GPS-Sendern grasten die Kühe auf ihren Weiden, während die zurückgelegten Distanzen gemessen wurden. Jene Kuh, die zuerst die Marathondistanz von 42,195 Kilometern erreichte, wurde Siegerin. Die erste Kuhmarathon-Siegerin heisst Maureen. Die vierjährige Bio-Kuh der Jersey-Rasse war zehn Tage im Rennen und hat als erste die Marathon-Distanz von 42,195 km zurückgelegt.

Das zweite Schweizer Gold am Montag geht an Ruf Lanz für die Swiss Milk Kampagne «Swiss Milk Cable Car Stations» (Werbewoche.ch berichtete) in der Kategorie «Drinks». Jedes Plakat wurde individuell aufs Umfeld abgestimmt, so dass der Eindruck entstand, Lovely würde die ganze Seilbahn ziehen.

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Das dritte Edelmetall am Montag sichert sich FCB Zürich mit dem «Emography Project» für MTV Mobile/Sunrise. Dahinter steckt eine App, die Gefühle direkt in bestimmte Typographien umwandelt. Wenn man beispielweise wütend ist, kann man mit einem Stinkefinger schreiben. Oder ist man traurig, besteht die Typographie aus Tränen. Für jede der acht menschlichen Grundemotionen wurde eine Schriftart entwickelt. Entstanden ist so ein völlig neuer Nachrichten-Dienst für die junge Zielgruppe von MTV Mobile.

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Die Epica Awards gehören zu den wichtigsten kreativen Wettbewerben der Werbebranche. Die Gewinner werden vom 17. bis 19. November kommunziert, die Preisverleihung findet am Donnerstag, 20. November statt. Die Werbewoche ist vor Ort und berichtet laufend über den Wettbewerb.

Der Schweizer Medaillenspiegel 2014
                                                                                                                                      

 
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Leo Burnett 1    
Ruf Lanz 1    
FCB Zürich   1  
Total 2 1  
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Rund 25 Delegierte von 40 Fachzeitschriften aus aller Welt aus dem Bereich Marketing und Werbung jurieren im Radisson Hotel in Amsterdam während drei Tagen 3422 Einreichungen. Die Metall-Gewinner werden laufend getwittert, damit die Agenturen Zeit haben, ihre Anreise zur Award-Night am kommenden Donnerstag in Amsterdam zu buchen. (pan/hae)

Foto und Hintergründe aus Amsterdam: Andreas Panzeri
 

 

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