Wirz ist umsatzstärkste Schweizer Werbeagentur

Dank stetigem Wachstum der betreuten Kommunikationsbudgets und grossen Einbussen des stärksten Kontrahenten Publicis schaffte Wirz den Sprung an die Spitze. 

In den vergangenen vier Jahren hat sich das Kommunikationsvolumen in der Schweiz (= Summe der Aufwendungen für die Marketingkommunikation der Top 750-Werbeauftraggeber) stetig leicht zurückgebildet. 2011 betrug es 6,1 Milliarden. 2014 geben die Top 750-Werbeauftraggeber noch 5,934 Milliarden Franken für ihre Kommunikation aus (-2,7 Prozent).

Fast die Hälfte des gesamten Kommunikationsvolumens (48,8 Prozent) wird von den Top 25 Werbeagenturen (Umsatz >50 Millionen Franken) betreut, etwas mehr als ein Viertel (27,5 Prozent) von 105 kleineren Werbeagenturen (Umsatz <50 Millionen Franken). Der Rest (1,4 Milliarden oder 23.8 Prozent) läuft an den Werbeagenturen vorbei (= Kommunikationsbudgets, die mit keinem Mandat an eine Werbeagentur verbunden sind). Die von den Top 25 Werbeagenturen betreuten Kommunikationsbudgets sind etwas stärker zurückgegangen als der Gesamtmarkt. Betreuten diese Agenturen 2011 Kommunikationsbudgets in der Höhe von 3,013 Milliarden, so sind es 2014 noch 2,893 Milliarden. Dies bedeutet eine Einbusse von 120 Millionen Franken (- 4 Prozent). Dies zeigt, dass sich die Grössenordnungen im Schweizer Werbemarkt nur sehr geringfügig verändern. Das Segment der Top 25 Agenturen, als Ganzes betrachtet, scheint tendenziell eher mehr Mühe zu haben, seine Position zu halten. Den kleineren Werbeagenturen gelingt es eher etwas leichter, Zugewinne zu erzielen. Die grösste Agentur verfügt mit einem Umsatz von 320 Millionen Franken gerade mal über einen Marktanteil von 5.4 Prozent. Ein kurzer Blick auf die grössten Werbeagenturen im Lande, alle mit einem Umsatz >150 Mio Franken.

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Einzige Werbeagentur mit Kommunikationsvolumen über 300 Millionen

Wirz betreut 2014 Kommunikationsbudgets ihrer Kunden in der Höhe von 320 Millionen Franken. Dies ist praktisch gleich viel wie im Vorjahr. Bei Publicis hingegen hat sich das Kommunikationsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 45 Millione Franken verringert. Es beträgt nun noch 225 Millionen Franken.

Wie werden diese Umsatzzahlen ermittelt?

Von den Top 750-Auftraggebern ist bekannt, ob sie mit einer Werbeagentur arbeiten und wenn ja, mit welcher. Von diesen hat im Rahmen der diesjährigen Werbemarkt-Studie mehr als Hälfte (424) ihre Kommunikationsaufwendungen bekannt gegeben. Um das Kommunikationsvolumen der einzelnen Werbeagenturen beziffern zu können, muss auch den Auftraggebern, über die keine Angaben verfügbar sind, ein Wert zugeordnet werden. Dies ist ein durchschnittlicher Wert, der auf der Basis der eingegangenen Antworten berechnet wird und der je nach Branche unterschiedlich hoch ausfällt. 

Um das Kommunikationsvolumen des Gesamtmarktes berechnen zu können, werden sämtliche Agenturen erfasst, die für einen der Top 750-Auftraggeber arbeiten. Insgesamt sind dies 130 Werbeagenturen. Daneben wird auch das Kommunikationsvolumen derjenigen Auftraggeber erfasst, die ohne eine Werbeagentur arbeiten. (Walter Weder, Media Research Group)

 

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