Zu guter Letzt: Gin and Joiz

Fernsehjournalist Brian Williams rappt dank Jimmy Fallon wieder. Diesmal «Gin and Juice». Die zusammengeschnippselten Klassiker werden immer genialer.

Seit April strahlt der Schweizer Social TV-Sender Joiz die weltweit gefeierte US-Latenightshow «The Tonight Show Starring Jimmy Fallon» aus. Von Montag bis Donnerstag wird um 22 Uhr jeweils die Sendung vom Vortag in Originalsprache gezeigt. Ohne Untertitel – die jungen Joiz-Zuschauer lernen Englisch und die Joiz-Redaktoren haben ihre Ruhe. Eine gute Idee, denn Jimmy Fallon ist in der Generation Web längst auch ausserhalb Amerikas ein Superstar. Die Beiträge der Show werden auf Youtube gestellt und in beeindruckender Regelmässigkeit zu viralen Klickhits. Beeindruckend ja, überraschend nein. Denn der kreative Output der Sendung mag immer wieder zu begeistern.

So beispielsweise die Idee, den NBC-Fernsehjournalisten Brian Williams Klassiker der Hip Hop-Geschichte rappen zu lassen. Die einzelnen Wörter der Songs werden in den Nachrichtensendungen gesucht, gefunden und zusammengefügt. Den Anfag machte Williams vor fast einem Jahr mit «Nuthing but a G Thang» von Snoop Dogg. Es folgten Hits wie «Straight outta Compton» von N.W.A. und  «Good Vibrations» von Marky Mark and the Funky Bunch. Im Februar erreichte «Rapper's Delight» von der Sugar Hill Gang – nicht zuletzt dank den zwei Gastauftritten und der perfektionierten Technik – über 10 Millinonen Klicks auf Youtube.

Ende April der bisher letzte und beste Teil – wieder Snoop Dogg, diesmal mit der West Coast Hymne «Gin and Juice» aus dem Jahr 1993. Das Geschnippsel wurde derart gut durchdacht, dass sich die Version von Brian Williams kaum mehr vom Original unterscheidet. Die Videos wurden übrigens erstellt von John MacDonald, einem Mitglied von Fallons Team. Er soll für die Zusammenschnitte über fünf Jahre von Williams Material verwertet haben. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=jidziKYG9jk

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