Senger Media geht, Edipub kommt
Die junge Edipresse-Tochter verkauft nur noch Edipresse-Zeitschriften
Die junge Edipresse-Tochter verkauft nur noch Edipresse-ZeitschriftenSenger Media AG, die An-fang Jahr von der Edipresse-Gruppe übernommen wurde, heisst jetzt Edipub SA und hat eine klare Aufgabe: Sie betreut sämtliche Zeitschriften der Westschweizer Verlagsgruppe.Bisher hatte die Edipresse-Gruppe die Anzeigenakquisition ihrer Zeitschriften an drei verschiedene Firmen vergeben: Senger Media betreute Bilan, Femina und den kürzlich verkauften Animan, SCD Communication & Partenaires (SCD) besorgte Optima und Optipharm, und die Publimag kümmerte sich um Télé Top Matin und TVguide.
Anfang Jahr hat die Westschweizer Verlagsgruppe Senger Media zu 100 Prozent übernommen, mit der Absicht, sie in eine Inhouse-Anzeigenakquisition für die eigenen Zeitschriften umzuwandeln. Mittlerweile sind die Umstrukturierung und die Neuausrichtung unter der Leitung von Marcel Siegenthaler abgeschlossen: Alle Edipresse-fremden Titel – etwa Welt am Sonntag, Galatea oder Gas + Wasser – wurden bis 30. Juni an verschiedene Mediavermittler abgetreten und im Gegenzug die acht eigenen Zeitschriften übernommen. Das Edipub-Team setzt sich nun aus Siegenthaler als CEO, Fabiana De Cassan als Chief Marketing Officer (CMO) und Frédéric Zamofing als Chief Operating Officer (COO) zusammen. Ab sofort beginnt das Team mit dem Verkaufen und Akquirieren von Anzeigenseiten.
Dennoch betreuen SCD und Publimag die jeweiligen Zeitschriften noch eine Zeitlang weiter. Gemäss Siegenthaler hat SCD den Vertrag per Ende Jahr gekündigt, weil es Optima und Optipharm nicht mehr exklusiv betreuen kann. Der Vertrag mit der Publimag hingegen lief per 30. Juni aus, mindestens die laufenden Abschlüsse werden noch ein Jahr lang über die Publimag abgewickelt. «Danach herrscht freier Markt», sagt Siegenthaler, der im Weiteren von «sehr harmonischen, wohlwollenden Übergangsregelungen» spricht. Stefan Staub, Unternehmensleiter bei der Publimag, hält seinerseits fest, dass die Edipresse-Gruppe, an der die PubliGroupe übrigens zu 25 Prozent beteiligt ist, die Umstrukturierung aus strategischen Gründen durchgeführt habe. «Das hat nichts mit unseren Leistungen zu tun.» Und fast bedauernd erinnert er daran, dass die Publimag die beiden TV-Programmtitel von Edipresse von Anfang an betreut hat. Markus Knöpfli
Anfang Jahr hat die Westschweizer Verlagsgruppe Senger Media zu 100 Prozent übernommen, mit der Absicht, sie in eine Inhouse-Anzeigenakquisition für die eigenen Zeitschriften umzuwandeln. Mittlerweile sind die Umstrukturierung und die Neuausrichtung unter der Leitung von Marcel Siegenthaler abgeschlossen: Alle Edipresse-fremden Titel – etwa Welt am Sonntag, Galatea oder Gas + Wasser – wurden bis 30. Juni an verschiedene Mediavermittler abgetreten und im Gegenzug die acht eigenen Zeitschriften übernommen. Das Edipub-Team setzt sich nun aus Siegenthaler als CEO, Fabiana De Cassan als Chief Marketing Officer (CMO) und Frédéric Zamofing als Chief Operating Officer (COO) zusammen. Ab sofort beginnt das Team mit dem Verkaufen und Akquirieren von Anzeigenseiten.
Dennoch betreuen SCD und Publimag die jeweiligen Zeitschriften noch eine Zeitlang weiter. Gemäss Siegenthaler hat SCD den Vertrag per Ende Jahr gekündigt, weil es Optima und Optipharm nicht mehr exklusiv betreuen kann. Der Vertrag mit der Publimag hingegen lief per 30. Juni aus, mindestens die laufenden Abschlüsse werden noch ein Jahr lang über die Publimag abgewickelt. «Danach herrscht freier Markt», sagt Siegenthaler, der im Weiteren von «sehr harmonischen, wohlwollenden Übergangsregelungen» spricht. Stefan Staub, Unternehmensleiter bei der Publimag, hält seinerseits fest, dass die Edipresse-Gruppe, an der die PubliGroupe übrigens zu 25 Prozent beteiligt ist, die Umstrukturierung aus strategischen Gründen durchgeführt habe. «Das hat nichts mit unseren Leistungen zu tun.» Und fast bedauernd erinnert er daran, dass die Publimag die beiden TV-Programmtitel von Edipresse von Anfang an betreut hat. Markus Knöpfli
