Die Traditionell-Bürgerlichen
Im traditionell (klein) bürgerlichen Milieu spielen christliche Wert- und Moralvorstellungen sowie der Wunsch nach Sicherheit eine überaus grosse Rolle.
Im traditionell (klein) bürgerlichen Milieu spielen christliche Wert- und Moralvorstellungen sowie der Wunsch nach Sicherheit eine überaus grosse Rolle.Das Leben der Traditionell-Bürgerlichen ist geprägt vom unerschütterlichen Festhalten an Traditionen und Konventionen: Man lebt nach strengen Moralvorstellungen und hält sich an die christlichen Werte. Der Alltag wird von einer strikten, traditionellen Rollentrennung zwischen den Geschlechtern bestimmt und bewegt sich im Dreiklang von Pflichterfüllung, Disziplin und Ordnung. Die Menschen im traditionell-bürgerlichen Milieu empfinden in materieller und auch in emotionaler Hinsicht ein starkes Sicherheitsbedürfnis. Das Festhalten an traditionellen Werten, die gewohnten Lebensumstände in vertrauter Umgebung vermitteln diese Sicherheit. Veränderungen, etwa durch technischen Fortschritt, werden dagegen als Bedrohung empfunden. Häufig fürchten die Angehörigen dieses Milieus auch, mit den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht Schritt halten zu können, und schotten sich entsprechend ab. Die traditionelle Lebensführung setzt sich auch in der Freizeit fort. Bevorzugt werden «sinnvolle» Beschäftigungen: Stricken, Schneidern, Kochen, Backen, Lesen, Basteln und Heimwerken. Geht es in die Natur, wird gewandert.
Die Traditionell-Bürgerlichen machen rund neun Prozent des Kundenpotenzials* in der Schweiz aus, das sind insgesamt 550000 Personen. Regionale Schwerpunkte liegen in der Deutschschweiz und dem Tessin. Das Segment der Traditionell-Bürgerlichen ist das älteste der Schweiz: Drei Viertel haben die 60 bereits überschritten, altersbedingt ist der Anteil der Frauen (61 %) und der verwitweten Personen (28 %) entsprechend hoch. Die Traditionell-Bürgerlichen sind meist Rentner oder Hausfrauen, aber auch einfache Angestellte und Arbeiter. Niedrige Bildungsabschlüsse überwiegen, und fast 40 Prozent der befragten Personen in diesem Milieu haben monatlich weniger als 3850 Franken zur Verfügung.
Die Traditionell-Bürgerlichen machen rund neun Prozent des Kundenpotenzials* in der Schweiz aus, das sind insgesamt 550000 Personen. Regionale Schwerpunkte liegen in der Deutschschweiz und dem Tessin. Das Segment der Traditionell-Bürgerlichen ist das älteste der Schweiz: Drei Viertel haben die 60 bereits überschritten, altersbedingt ist der Anteil der Frauen (61 %) und der verwitweten Personen (28 %) entsprechend hoch. Die Traditionell-Bürgerlichen sind meist Rentner oder Hausfrauen, aber auch einfache Angestellte und Arbeiter. Niedrige Bildungsabschlüsse überwiegen, und fast 40 Prozent der befragten Personen in diesem Milieu haben monatlich weniger als 3850 Franken zur Verfügung.
