Einmal Bergmilch geschüttelt
Lancierung Die Migros-Hausagentur Exxtra Kommunikation liefert die Kampagne zur Heidi-Markteinführung.
Lancierung Die Migros-Hausagentur Exxtra Kommunikation liefert die Kampagne zur Heidi-Markteinführung. «Im Spot galt es, mit Heidis Welt und den dazugehörigen Assoziationen zu spielen, ohne kitschig zu wirken», erklärt Exxtra-Berater Michael Broglin. Entsprechend fehlen in der Umsetzung auch Alpöhi, Geissenpeter oder Ziegen. Hauptakteurin ist eine abtrünnige Milchtause, die einer jungen Bergmaid vom Karren fällt. Scheppernd rollt die Kanne ins Tal, gefolgt von der blonden Älplerin. Erst an einer asphaltierten Strasse kommt die Tause zum Liegen. «Heidi Bergmilch. Jetzt auch im Tal», löst das Claim die alpine Verfolgungsjagd auf.
Blond oder nicht blond?
Obwohl die Bergmilch im Zentrum der Handlung steht, wird die sportliche Alpenmaid spätestens bei der Auflösung mit unserem Bergkind Heidi assoziiert. Auf die Frage, weshalb die junge Frau denn nicht dem Produktdesign entsprechend dunkelhaarig sei, meint Walter Dworschak lapidar: «Das blonde Heidi hat ganz einfach am besten gepasst.» Die Einführungskampagne, die neben dem Spot auch Anzeigen umfasst, wird zusätzlich übers Radio, am POP und mit einem Wettbewerb unterstützt.
Letzterer winkt mit einem Preis der speziellen Art: Ein Kuhleasing. Die Gewinnerin oder der Gewinner darf sich auf einer Alp im Bündnerland eine Kuh auswählen, aus deren Milch Bergkäse hergestellt und der oder dem Glücklichen im September überreicht wird. Pikantes Detail: Leser der Migros-Kundenzeitung Brückenbauer, die am Gewinnspiel teilnehmen, müssen sich ihre Milchkuh mit vier Stunden Arbeit auf der Alp erarbeiten. Der Talon im Laden hingegen erwähnt nur ein Mittagessen mit anschliessender Kuh-Wahl.
Clever: Der Heidi-Spot spielt mit Klischees, ohne sie zu strapazieren.
(sk)
Blond oder nicht blond?
Obwohl die Bergmilch im Zentrum der Handlung steht, wird die sportliche Alpenmaid spätestens bei der Auflösung mit unserem Bergkind Heidi assoziiert. Auf die Frage, weshalb die junge Frau denn nicht dem Produktdesign entsprechend dunkelhaarig sei, meint Walter Dworschak lapidar: «Das blonde Heidi hat ganz einfach am besten gepasst.» Die Einführungskampagne, die neben dem Spot auch Anzeigen umfasst, wird zusätzlich übers Radio, am POP und mit einem Wettbewerb unterstützt.
Letzterer winkt mit einem Preis der speziellen Art: Ein Kuhleasing. Die Gewinnerin oder der Gewinner darf sich auf einer Alp im Bündnerland eine Kuh auswählen, aus deren Milch Bergkäse hergestellt und der oder dem Glücklichen im September überreicht wird. Pikantes Detail: Leser der Migros-Kundenzeitung Brückenbauer, die am Gewinnspiel teilnehmen, müssen sich ihre Milchkuh mit vier Stunden Arbeit auf der Alp erarbeiten. Der Talon im Laden hingegen erwähnt nur ein Mittagessen mit anschliessender Kuh-Wahl.
Clever: Der Heidi-Spot spielt mit Klischees, ohne sie zu strapazieren.
(sk)
