Augenfällige Zeugen der Gegenwart
Plakatkunst Publicis wurde beim ersten Swiss Poster Award der APG vergoldet.
Plakatkunst Publicis wurde beim ersten Swiss Poster Award der APG vergoldet.
«Toller Start», meldet die Allgemeine Plakatgesellschaft APG zu ihrem ersten Swiss Poster Award. Beim neu geschaffenen Plakatwettbewerb hatte die Jury 432 Arbeiten zu bewerten. Der alle Kategorien überspannende Hauptpreis in Form der erstmals vergebenen Auszeichnung «Swiss Poster Award» ging an die APG-Hausagentur Publicis. Prämiert wurde ihr Pillenset für die Spendenorganisation The Global Fund. Dieses Plakat wurde auch in der Kategorie Public Service mit Gold ausgezeichnet. Die Preise wurden im Rahmen der APG Poster Night in der Zürcher Maag Event Hall vergeben.Insgesamt waren achtzehn Plakate nominiert in den drei Kategorien Kommerziell, Kultur und Public Service. In der Jury wirkten elf Fachleute unter dem Präsidium von Fredy Collioud mit. Die wichtigsten Kriterien für die Bewertung waren: «Wird die Gestaltung dem Medium Plakat gerecht?», «Ist sie neu, anders und überraschend?», «Beinhaltet die Botschaft eine Idee?»
Seit 1941 hat die APG unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) die Finanzierung und Durchführung der Plakatprämierungen vorgenommen. Nach einer «Kreativpause» in den Jahren 2000 und 2001 ist der Wettbewerb 2002 und 2003 noch einmal unter dem Patronat des EDI durchgeführt worden, bevor jetzt der Swiss Poster Award mit einem neuen Reglement und ohne Beteiligung des Bundes lanciert worden ist.
Die neue Leistungsschau will mehr als bisher auch auf die kommerziellen Plakate der Werbebranche ausgerichtet sein. «Plakate sind Zeugen der Zeit und damit dem Wandel genauso unterworfen wie die Erwartungen der Werbewirtschaft an die Beurteilung des Plakates als Teil der kommerziellen Kommunikation», meint Christian Kauter, Unternehmensleiter APG. Jurypräsident Collioud gab an der Poster Night der Hoffnung Ausdruck, dass mit dem neuen Award der Grundstein für eine bessere Beteiligung am Wettbewerb gelegt worden sei.
Zeugen der ZeitSeit 1941 wird die gestalterische Qualität des Plakates von der APG mit einem Wettbewerb gefördert. In einem Buch sind 1300 Plakate abgebildet, die bis ins Jahr 1990 ausgezeichnet worden sind. www.apg.ch
Die JuryFredy Collioud, Präsident, Daniel Comte, Remy Fabrikant, K. Domenic Geissbühler, Markus Gut, Tobias Trevisan, Wendelin Hess, Danielle Lanz, Dominique von Matt, Roger Möschler, Martin Spillmann.
Die Begründungen der Jury für GoldIn der Kategorie «Kommerziell» krönt die Jury mit Gold für die SBB «den Mut zu kompromissloser Einfachheit». Gelobt wird die grosszügige, hochkarätige Fotografie voller Geschichten und Emotionalität, «und ohne Wettbewerb und Sonderangebote».
In der Kategorie «Public Service» gefallen die Pillen aus der Kreation Publicis mit ihrer «zielsicheren Kampfansage» an Aids, Tuberkulose und Malaria. «Werbung ohne Mitleid heischende Bilder und ohne gut gemeinten Appell an die Moral». Eine starke Idee, die blitzschnell kommuniziert.
In der Kategorie «Kultur» überzeugt die puristische Gestaltung im Sujet «Souvenir Zug/Berlin». Weniger ist mehr. Was übrig bleibt, ist die Erinnerung an die Wahrzeichen zweier Städte.
Die PreisträgerVon den insgesamt achtzehn nominierten Plakaten zeichnete die Jury
je drei pro Kategorie mit Gold, Silber und Bronze aus.
Kommerziell Gold Schweizerische Bundesbahnen (Jung von Matt/Limmat, Zürich)Kultur Gold Souvenir Zug/Berlin (DNS-Transport, Zug)
Public Service Gold + Swiss Poster Award The Global Fund (Publicis, Zürich) Silber Terre des hommes (Publicis, Zürich)
Bronze Zürich Multimobil (Wyler Werbung, Zürich)Silber Verkehrsbetriebe Zürich (Ruf Lanz, Zürich)
Bronze SUVA (Ruf Lanz, Zürich)Silber
Brückenschlag 04 (Hochschule für Gestaltung, Luzern)
Bronze Schauspielhaus Zürich (Publicis, Zürich)Andreas Panzeri
«Toller Start», meldet die Allgemeine Plakatgesellschaft APG zu ihrem ersten Swiss Poster Award. Beim neu geschaffenen Plakatwettbewerb hatte die Jury 432 Arbeiten zu bewerten. Der alle Kategorien überspannende Hauptpreis in Form der erstmals vergebenen Auszeichnung «Swiss Poster Award» ging an die APG-Hausagentur Publicis. Prämiert wurde ihr Pillenset für die Spendenorganisation The Global Fund. Dieses Plakat wurde auch in der Kategorie Public Service mit Gold ausgezeichnet. Die Preise wurden im Rahmen der APG Poster Night in der Zürcher Maag Event Hall vergeben.Insgesamt waren achtzehn Plakate nominiert in den drei Kategorien Kommerziell, Kultur und Public Service. In der Jury wirkten elf Fachleute unter dem Präsidium von Fredy Collioud mit. Die wichtigsten Kriterien für die Bewertung waren: «Wird die Gestaltung dem Medium Plakat gerecht?», «Ist sie neu, anders und überraschend?», «Beinhaltet die Botschaft eine Idee?»
Seit 1941 hat die APG unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) die Finanzierung und Durchführung der Plakatprämierungen vorgenommen. Nach einer «Kreativpause» in den Jahren 2000 und 2001 ist der Wettbewerb 2002 und 2003 noch einmal unter dem Patronat des EDI durchgeführt worden, bevor jetzt der Swiss Poster Award mit einem neuen Reglement und ohne Beteiligung des Bundes lanciert worden ist.
Die neue Leistungsschau will mehr als bisher auch auf die kommerziellen Plakate der Werbebranche ausgerichtet sein. «Plakate sind Zeugen der Zeit und damit dem Wandel genauso unterworfen wie die Erwartungen der Werbewirtschaft an die Beurteilung des Plakates als Teil der kommerziellen Kommunikation», meint Christian Kauter, Unternehmensleiter APG. Jurypräsident Collioud gab an der Poster Night der Hoffnung Ausdruck, dass mit dem neuen Award der Grundstein für eine bessere Beteiligung am Wettbewerb gelegt worden sei.
Zeugen der ZeitSeit 1941 wird die gestalterische Qualität des Plakates von der APG mit einem Wettbewerb gefördert. In einem Buch sind 1300 Plakate abgebildet, die bis ins Jahr 1990 ausgezeichnet worden sind. www.apg.ch
Die JuryFredy Collioud, Präsident, Daniel Comte, Remy Fabrikant, K. Domenic Geissbühler, Markus Gut, Tobias Trevisan, Wendelin Hess, Danielle Lanz, Dominique von Matt, Roger Möschler, Martin Spillmann.
Die Begründungen der Jury für GoldIn der Kategorie «Kommerziell» krönt die Jury mit Gold für die SBB «den Mut zu kompromissloser Einfachheit». Gelobt wird die grosszügige, hochkarätige Fotografie voller Geschichten und Emotionalität, «und ohne Wettbewerb und Sonderangebote».
In der Kategorie «Public Service» gefallen die Pillen aus der Kreation Publicis mit ihrer «zielsicheren Kampfansage» an Aids, Tuberkulose und Malaria. «Werbung ohne Mitleid heischende Bilder und ohne gut gemeinten Appell an die Moral». Eine starke Idee, die blitzschnell kommuniziert.
In der Kategorie «Kultur» überzeugt die puristische Gestaltung im Sujet «Souvenir Zug/Berlin». Weniger ist mehr. Was übrig bleibt, ist die Erinnerung an die Wahrzeichen zweier Städte.
Die PreisträgerVon den insgesamt achtzehn nominierten Plakaten zeichnete die Jury
je drei pro Kategorie mit Gold, Silber und Bronze aus.
Kommerziell Gold Schweizerische Bundesbahnen (Jung von Matt/Limmat, Zürich)Kultur Gold Souvenir Zug/Berlin (DNS-Transport, Zug)
Public Service Gold + Swiss Poster Award The Global Fund (Publicis, Zürich) Silber Terre des hommes (Publicis, Zürich)
Bronze Zürich Multimobil (Wyler Werbung, Zürich)Silber Verkehrsbetriebe Zürich (Ruf Lanz, Zürich)
Bronze SUVA (Ruf Lanz, Zürich)Silber
Brückenschlag 04 (Hochschule für Gestaltung, Luzern)
Bronze Schauspielhaus Zürich (Publicis, Zürich)Andreas Panzeri
