30 Jahre Help.ch: Vom Pionierportal zur KI-Suche

Was 1996 als Schweizer Internetangebot startete, ist heute ein Business-Netzwerk mit mehr als einer Million Firmen- und Organisationsprofilen. Zum 30-Jahr-Jubiläum von Help.ch fällt ein Generationenwechsel mit dem Aufbruch ins KI-Zeitalter zusammen.

Andy Rauch und Nishan Ulagarajah zum 30-Jahr-Jubiläum. Quelle: zvg

Am 1. September 1996 ging HELP.CH online – in einer Zeit, als Suchmaschinen, Online-Verzeichnisse und digitale Informationsdienste noch in ihrer Pionierphase steckten. Drei Jahrzehnte später steht das Schweizer Business-Netzwerk erneut an einem Wendepunkt: Die Informationssuche verändert sich grundlegend, künstliche Intelligenz drängt in den Vordergrund, und an der Unternehmensspitze hat ein Generationenwechsel stattgefunden. 30 Jahre HELP.CH markieren damit nicht nur ein Jubiläum, sondern den Beginn eines neuen Kapitels.

Vom frühen Web zum digitalen Netzwerk

Als Help.ch an den Start ging, befand sich das World Wide Web noch in seiner Aufbauphase. Die damalige Kernaufgabe – Informationen im noch jungen Internet auffindbar zu machen – hat das Unternehmen seither konsequent weiterentwickelt. Aus dem frühen Internetangebot entstand über drei Jahrzehnte ein breit aufgestelltes digitales Netzwerk: Heute umfasst HELP.CH mehr als 200 spezialisierte Portale, rund 2’500 Domains sowie mehr als eine Million Firmen- und Organisationsprofile.

Zum Netzwerk gehören Firmen- und Branchenverzeichnisse, Medien- und Presseportale, Fachportale, Veranstaltungsplattformen sowie umfangreiche Unternehmens- und Wirtschaftsdaten. Der Betrieb liegt bei der HELP Media AG mit Sitz in Zürich.

Die KI verändert die Suche erneut

Menschen suchen heute nicht mehr ausschliesslich über klassische Suchmaschinen. KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Claude werden zunehmend direkt nach Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen befragt. Für Help.ch schliesst sich damit ein Kreis: Was 1996 mit der Aufgabe begann, Informationen im noch jungen Internet auffindbar zu machen, entwickelt sich heute in Richtung strukturierter Daten für klassische Suchmaschinen und KI-Systeme.

Firmengründer Andy Rauch bringt diese Parallele auf den Punkt: «Die Technologie ist eine völlig andere, die Grundfrage aber erstaunlich ähnlich: Wie findet ein Mensch die richtige Information? 1996 waren Webseiten und Suchmaschinen die Antwort. Heute kommen KI-Systeme dazu.»

Die über Jahrzehnte aufgebaute Datenbasis erhält durch künstliche Intelligenz eine neue Bedeutung. Damit Unternehmen auch in KI-generierten Antworten gefunden und korrekt eingeordnet werden können, müssen Informationen eindeutig, aktuell und maschinenlesbar strukturiert sein. Help Media richtet deshalb bestehende Angebote zunehmend darauf aus, Unternehmensinformationen sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen und KI-Systeme verständlich bereitzustellen.

Generationenwechsel an der Unternehmensspitze

Mit dem Jubiläum fällt ein Führungswechsel zusammen: Seit dem 11. August 2026 ist Nishan Ulagarajah CEO der Help Media AG und für das operative Geschäft verantwortlich. Firmengründer Andy Rauch bleibt dem Unternehmen in strategischer Funktion verbunden.

Ulagarajah beschreibt die veränderte Ausgangslage für Unternehmen klar: «Die nächste Generation der Suche liefert nicht mehr nur zehn Links, sondern direkt eine Antwort. Für Unternehmen wird deshalb entscheidend, ob ihre Informationen von KI-Systemen überhaupt gefunden, verstanden und richtig eingeordnet werden.»

Zum Jubiläumsjahr erhält HELP.CH zudem einen überarbeiteten Markenauftritt. Ein neues Signet «30 Jahre – seit 1996» begleitet das Netzwerk während des Jubiläumsjahres.

Die Aufgabe bleibt, die Technologie ändert sich

Seit 1996 hat HELP.CH mehrere technologische Umbrüche erlebt – vom stationären Web über Suchmaschinen und Smartphones bis zur generativen KI. Der Kern der ursprünglichen Idee blieb dabei derselbe: Informationen über Schweizer Unternehmen, Organisationen, Dienstleistungen und aktuelle Themen digital auffindbar und zugänglich zu machen.

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